Die seit Monaten andauernde Serie von Brandstiftungen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat sich in der Nacht zum Mittwoch fortgesetzt.
Am späten Dienstagabend brannte eine Laube in Alt-Hellersdorf nieder, wie die Polizei mitteilte. Am frühen Mittwochmorgen wurde der Brand mehrerer Müllcontainer vor einem Wohnhaus in der Ridbacher Straße in Kaulsdorf-Nord rasch gelöscht. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.
Erst am Montagabend hatten Anwohner vor einer Schule in der Nossener Straße zwei brennende Müllcontainer entdeckt. Die Feuerwehr löschte den Brand und entdeckte dabei zwei weitere brennende Abfallbehälter. Zeugen beobachteten zwei Verdächtige, die auf einem Moped flüchteten.
Seit März gab es in Hellersdorf mehr als 60 Brandstiftungen. Angezündet wurden Mülltonnen, Kinderwagen oder Möbel in Kellern von Mietshäusern. Die Polizei fahndete bisher vergeblich. Bei den Ermittlungen werden deshalb nun auch DNA-Spuren ausgewertet. Wie ein Sprecher sagte, werden die Proben von verschiedenen Tatorten nach möglichen Übereinstimmungen und mit der kriminalpolizeilichen Täterkartei abgeglichen.
dpa/mim









