Im selben Haus hatten bereits Anfang Oktober mehrere Kellerverschläge gebrannt, ohne dass jemand zu Schaden kam. Hinweise auf einen Täter hat die Polizei bislang nicht.
Mehrere Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten gegen 8.40 Uhr dichten Qualm aus den Kellerräumen aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert, die mit rund 30 Einsatzkräften anrückte. Ein Kellerverschlag stand in Flammen. Feuerwehrleute führten die Bewohner hinaus ins Freie, wo sie betreut wurden. Bereits eine halbe Stunde später war das Feuer wieder unter Kontrolle und die Mieter konnten nach dem Ende aller Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. "Die Bewohner hatten Glück, dass es nicht in der Nacht gebrannt hat. Da wäre das Feuer vielleicht nicht so frühzeitig bemerkt worden", sagte Hauptbrandmeister Wolfgang Rowenhagen gestern. Durch den Brand wurden die Bausubstanz und Versorgungsleitungen beschädigt, teilte die Polizei gestern mit.
Ob beide Feuer zusammenhängen und ob es sich um denselben Brandstifter handelt, ist noch unklar. "Wir haben derzeit noch keine Kenntnisse darüber, ob die Feuer durch einen Brandstifter gelegt wurden", sagte eine Polizeisprecherin. Das müsse nun von einem Brandkommissariat des LKA ermittelt werden.
mtt

