Da ein großes Werbeposter herabzurutschen drohte, sind im Berliner Hauptbahnhof am Mittwoch zwei Bahnsteige für etwa zwei Stunden gesperrt worden. Menschen wurden nicht verletzt, auch Zügen kam das Plakat nicht gefährlich in die Quere, wie die Bahn und die Bundespolizei am Mittwoch mitteilten.
Das mehrere Quadratmeter große Transparent hatte sich teilweise aus einer Aufhängung gelöst. Dies wurde aber entdeckt, bevor es etwa in die Oberleitung stürzen konnte. Die oberirdischen Bahnsteige 11 und 12 wurden am Nachmittag zeitweise gesperrt, der Strom dort angeschaltet. Fernzüge hielten währenddessen im unterirdischen Teil des Bahnhofs nahe dem Regierungsviertel. Regionalzüge der Linien RE2 und RE14 wurden umgeleitet.
Das Transparent wurde abgenommen, wie eine Bahnsprecherin sagte. Vor der Freigabe der Strecke sollte zunächst untersucht werden, dass es keine Beschädigungen an der Oberleitung gab. Die Sperrung der beiden Bahnsteige unter dem gläsernen Bahnhofsdach seit etwa 15.10 Uhr wurde gegen 17 Uhr wieder aufgehoben, wie die Bahn mitteilte. Wegen der Umleitungen kam es zwischenzeitlich zu Verspätungen.
dpa/sh




