Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung plant, die Gebühren für den Schwerlastverkehr in Berlin anzuheben. In einem Pilotprojekt soll die Lkw-Maut künftig gestaffelt werden. Zu bestimmten Tageszeiten soll es demnach künftig für Lkws deutlich teurer werden, die innerstädtischen Autobahnen zu befahren, das berichtet die Berliner Zeitung.
Das Ziel sei, den Innenstadtverkehr zu entlasten und Lkw-Fahrer dazu zu bewegen, die Berliner Stadtautobahn wie die A 111 oder die A 113 zu meiden. Stattdessen sollen die Brummi-Fahrer die Stadt auf dem Berliner Ring umfahren, sagte der Referatsleiter in der Senatsverwaltung, Burkhard Horn, dem Blatt.
Wie das Verkehrsprojekt umgesetzt werden und wann die gestaffelte Maut eingeführt werden soll, ist allerdings noch offen.
Die Fuhrgewerbe-Innung warnte der Zeitung zufolge davor, während des Berufsverkehrs eine höhere Maut zu verlangen. Der Berliner Wirtschaftsverkehr dürfe nicht teurer werden. Die Innung warnte davor, dass sich sonst de Schwerlastverkehr auf Berliner Nebenstraßen verlagern könnte.
Die Lkw-Maut brachte dem Bund im vergangenen Jahr Einnahmen von 4,4 Milliarden Euro. Sie gilt bisher nur für Autobahnen und wenige Bundesstraßen. Bisher gab Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) einer Erhöhung jedoch eine Absage.



