Die Macher der Berliner „Bar 25“ am Spreeufer interessieren sich für ein anderes Gelände wenige Kilometer flussaufwärts. Auf dem brachliegenden Spreepark-Gelände im Plänterwald könnte ein großes Kulturprojekt entstehen, sagte „Bar- 25“-Inhaber Christoph Klenzendorf in Berlin. Dort befand sich bis 2001 ein Freizeitpark, dessen Betreiber Norbert Witte Pleite ging.

Das 30 Hektar große Grundstück gehört dem Land Berlin, ist aber mit hohen Schulden des früheren Pächters Witte belastet. Klenzendorf erklärte, eine Neugestaltung des Spreeparks könne nur im Einvernehmen mit der Stadt und der Deutschen Bank gelingen, die als Hauptgläubiger mindestens zehn Millionen Euro geltend macht.

Die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Techno-Tanz-“Bar 25“ im Stadtteil Friedrichshain wird am 12. September ihre Pforten endgültig schließen, teilte Klenzendorf mit. Das Grundstück, das den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) gehört, wird dann rund zwei Jahre lang saniert. Auf zwei Dritteln des 16.000 Quadratmeter großen Geländes muss der durch eine Gasfabrik verseuchte Boden erneuert werden.

Die „Bar-25“-Betreiber hoffen, dennoch einen Teil des Areals auch im nächsten Jahr benutzen zu können. Dort stehen momentan ein Schwimmbad mit Sauna und die „Johannesburg 24“, ein Spielplatz mit Bretterbuden und ein kleines Stadion mit Großleinwand für die Fußball-WM.