Rekordzahl

50 neue Stiftungen in Berlin gegründet

In Berlin hat es 2009 trotz der Wirtschaftskrise einen Rekord bei der Gründung von Stiftungen gegeben. 50 Einrichtungen wurden nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ins Leben gerufen. Das sind so viele wie in keinem Jahr zuvor. In einem bundesweiten Ranking liegt die Hauptstadt allerdings nur auf Platz 46.

Im Jahr 2009 wurden in Berlin 50 neue Stiftungen gegründet. Das waren nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen so viele wie nie zuvor in einem Jahr. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf insgesamt 690. Im Vergleich der Bundesländer liegt Berlin auf dem achten Platz.

Zu den Neugründungen aus dem vergangenen Jahr zählen die Berliner Dom-Stiftung, die Erich-Mendelsohn-Stiftung und die Stiftung Weltkulturerbe zur Bewahrung der Siedlungen Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark der Berliner Moderne.

Auf 100.000 Einwohner entfallen in Berlin 20 Stiftungen. Damit liegt die Metropole im bundesweiten Ranking der Großstädte aber nur auf dem 46. Platz. Spitzenreiter ist Würzburg mit 76 Stiftungen, gefolgt von Frankfurt/Main, Hamburg, Oldenburg und München.

Bundesweit gab es Ende vergangenen Jahres 17.372 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. 914 Stiftungen seien neu gegründet worden. Das sei die dritthöchste Zahl der Neueinrichtungen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Bezogen auf die Bundesländer gibt es demnach die höchste Stiftungsdichte in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen mit 66 beziehungsweise 45 Einrichtungen pro 100.000 Einwohner.