Todesnachricht

Berliner Ex-Senator Olaf Sund gestorben

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Der frühere Berliner Arbeits- und Sozialsenator Olaf Sund ist tot. Der SPD-Politiker starb am 8. Januar im Alter von 78 Jahren. Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper würdigte Sund in einer Todesanzeige als bescheiden und hochkompetent.

Der frühere Berliner Arbeits- und Sozialsenator Olaf Sund (SPD) ist am 8. Januar im Alter von 78 Jahren gestorben, wie es in am Sonntag in der Berliner Morgenpost von Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper (SPD) und des brandenburgischen Arbeitsministeriums veröffentlichten Todesanzeigen heißt. Momper würdigte Sund als bescheiden und hochkompetent. „Sein Programm der behindertengerechten Stadt hat Berlin mitgeprägt.“

Der Diplomvolkswirt machte zunächst politische Karriere in Niedersachen. Er war Mitglied des Landtags in Hannover von 1970 bis 1972 und bis zum Mai 1977 Bundestagsabgeordneter. Anschließend war Sund in West-Berlin von 1977 bis 1981 Arbeits- und Sozialsenator unter den Regierenden Bürgermeistern Dietrich Stobbe und Hans-Jochen Vogel.

Im Anschluss wurde er von 1982 bis 1991 Präsident des Landesarbeitsamtes Nordrhein-Westfalen. In den 90er-Jahren ging er als Staatssekretär von Arbeits- und Sozialministerin Regine Hildebrandt nach Brandenburg und war dort von 1991 bis 1996 bis zu seiner Pensionierung. Minister Günter Baaske schrieb über den SPD-Politiker, er habe "mit unermüdlichem Engagement und Sachverstand sowie großer menschlicher Wärme die erfolgreiche Entwicklung des Ministeriums gesteuert".

( dpa/sei )