Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) warnt für das Wochenende vor langen Staus auf den Ausfallstraßen und Autobahnen rund um Berlin. Weil der Feiertag zum 1. Mai in diesem Jahr auf einen Dienstag fällt, verlängern viele Berliner und Brandenburger das Wochenende für Ausflüge oder Kurzurlaube. Mit Beginn der Reisewelle am Freitagnachmittag sei deshalb rings um Berlin mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen, teilte der ADAC mit. Auch am Samstagvormittag müssten sich Reisende demnach auf dichten Verkehr einstellen.
Sowie viele Berliner am Freitag und Samstagmorgen die Stadt verlassen, kehren die Kurzurlauber am 1. Mai wieder zurück nach Berlin. Deshalb seien auch am Feiertag ab nachmittags volle Straßen zu erwarten, so der ADAC. Für zusätzliche Verkehrsprobleme sorgten Straßensperrungen in Mitte und Kreuzberg wegen der Straßenfeste und Demonstrationen rund um den Tag der Arbeit.
Der Verkehrsclub empfiehlt Reisenden daher möglichst schon am Vormittag oder in den späten Abendstunden die Heimreise anzutreten.
Diese Straßen rund um Berlin werden laut ADAC besonders stark befahren sein:
- Die Strecken in Richtung Nord- und Ostsee (A11, A20, A19/24)
- Die Strecken in Richtung Süden (A9, A13)
Ausflügler sollten nach Möglichkeit daher auch die umliegenden Bundesstraßen nutzen, rät der ADAC.
Folgende Autobahn-Baustellen rund um Berlin können zur Staufalle werden:
- Großbaustelle A10 Süd zwischen Dreieck Nuthetal und Dreieck Potsdam
- Brückenbaustelle Petersdorf (Waren) auf der A19 in Richtung Rostock
Ostseereisende sollten als Alternativroute parallele Bundesstraßen nutzen. Eine Umfahrung über die Strecke A11 – A20 ist wegen der Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Tribsees und Bad Sülze nicht möglich. In Richtung Usedom und Rügen kann die A20 allerdings genutzt werden.
- Großbaustelle Nördliche A10/A114
Die Brückensanierung auf der A114 und der 6-streifige Ausbau der nördlichen A10 führen zu erheblichen Behinderungen für den Reiseverkehr Richtung Norden.
BM


