Das Aufgebot ist längst bestellt. Mehrere Hundert Polizisten werden am Sonntag das Derby der Regionalliga Nordost zwischen dem 1. FC Union II und dem BFC Dynamo (13.30 Uhr, Alte Försterei) begleiten. Aus gutem Grund, ist doch die Rivalität zwischen beiden Anhängerschaften hinlänglich bekannt.

Mit 7000 Zuschauern rechnet man in Köpenick, darunter gut 2000 aus Hohenschönhausen. Der Gästeblock ist jedenfalls ausverkauft. Unions U23 (Liganeunter) kann mit dem sechsten Derbysieg in Serie am BFC (Platz sieben) vorbeiziehen.

Im Stadion und auch davor herrscht höchste Alarmstufe, schließlich treffen beide Lager nach langer Zeit mal wieder in dieser Größenordnung aufeinander. Zuletzt wurde die Spielstätte des Rivalen entweder boykottiert, oder das Duell fand zeitgleich mit dem Spiel der Profis statt, so geschehen in der Hinrunde.

Fußball-Fans blockieren Tram:

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von X, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Legendärer Sieg und Spielabbruch

Das letzte Derby mit einem Zuschaueraufkommen in dieser Größenordnung musste im Mai 2006 beim Stande von 1:1 abgebrochen werden, als im Oberligaspiel der beiden ersten Mannschaften BFC-Chaoten den Rasen im Sportforum stürmten und eine Massenschlägerei angezettelt hatten. Die Partie wurde mit 2:0 für Union gewertet. Im Hinspiel hatte Union das legendäre 8:0 geschafft.

fär