Ungarn hat es zur Fußball-EM 2016 geschafft. Mit dem deutschen Trainer-Duo Bernd Storck und Andreas Möller qualifizierten sich die Magyaren erstmals seit 44 Jahren für eine Europameisterschaft. Im Play-off gelangen den Ungarn zwei Siege über Norwegen. Tamás Priskin erzielte am Sonntag in Budapest schon in der 14. Minute den ersten Treffer. Mit einem Eigentor in der 83. Minute besiegelte Markus Henriksen das Aus der Norweger. Der Treffer des Pechvogels zum 1:2-Endstand in der 87. Minute half nichts mehr. Das Hinspiel am vergangenen Donnerstag in Oslo hatten die Ungarn mit 1:0 für sich entschieden.
Mit der ersten Chance und einem Schuss in den rechten oberen Torwinkel legte Stürmer Priskin im Rückspiel früh die Grundlage für den Sieg, der auch Hertha-Trainer Pal Dardai jubeln ließ. Der hatte bis zum Sommer die ungarische Nationalmannschaft betreut und die Basis für diesen großen Erfolg geschaffen. In Berlin muss der Ungar nun Per Skjelbred trösten. Der Mittelfeldspieler in Diensten von Hertha BSC wurde bei den Norwegern in der 80. Minute ausgewechselt.
BM

