Neue Spieler sind beim 1. FC Union bislang nicht avisiert. Dennoch dürfte Sascha Lewandowski, der Trainer des Berliner Fußball-Zweitligisten, einen „neuen“ Profi zum Trainingsstart am 6. Januar an der Alten Försterei begrüßen. Denis Prychynenko hat vor dem Arbeitsgericht Berlin per einstweiliger Verfügung seine Teilnahme am Mannschafttraining erstritten.
Der 23-jährige Ukrainer, geboren in Potsdam, war nach seinem Wechsel von ZSKA Sofia zu Union im vergangenen Sommer von Lewandowski aussortiert worden, nach der 0:2-Pleite gegen den SC Paderborn Ende Oktober. Zusammen mit dem ebenfalls geschassten Stürmer Bajram Nebihi trainierte der Verteidiger zunächst unter Anleitung von Nachwuchs-Sportchef Herman Andreev, zuletzt individuell.
Union kann Berufung einlegen
Prychynenko, der noch kein Spiel für Union absolviert hat, könne sich jedoch ohne vernünftige Trainings- und Wettkampfpraxis nicht für einen anderen Verein empfehlen, hatte dessen Anwalt Dirk Greiser wissen lassen. Union kann gegen die Entscheidung Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einlegen.





