„Wir rechnen damit, das Jahr leicht profitabel abzuschließen“, sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter dem „Handelsblatt“. Zalando wolle aber nicht „zu früh“ aufhören zu investieren. In den kommenden Jahren stehe nicht im Vordergrund, die Marge zu steigern. Stattdessen wolle Zalando weiter wachsen. Das Unternehmen setze jetzt rund zwei Milliarden Euro um, das sei ein Marktanteil von 0,5 Prozent in den 15 Ländern Europas, wo Zalando bereits präsent ist, sagte Ritter. „Warum sollten das nicht irgendwann mal zwei oder drei Prozent werden?“
Das Unternehmen werde künftig nicht mehr nur als reiner Online-Händler auftreten, der Ware einkauft und verkauft. „Wir stellen uns als strategische Plattform auf“, sagte Ritter. Zalando wolle noch mehr bekannte Marken auf seine Seite holen, die ein großes Umsatzpotenzial in Europa hätten, aber keine eigenen Läden eröffnen wollten – wie Topshop und ab Mai die US-Firma Gap. Auch im Lifestyle-Bereich könne Zalando „immer noch wachsen“. Ritter hatte bereits bei der Vorlage der Ergebnisse für das dritte Quartal im November mitgeteilt, Zalando erwarte für 2014 einen „leicht positiven Betriebsgewinn“.
AFP

