Die jungen Frauen und Männer darauf agieren oft vor angedeuteten Landschaftskulissen, scheinen weltabgewandt in ihrer tragischen Gestik. Um die Fantasie des Betrachters nicht einzuengen, verzichtet die Malerin meistens darauf, ihren Ölgemälden, die vom Manierismus, Barock ebenso wie vom 19. Jahrhundert beeinflusst sind, einen Namen zu geben. Als Bezeichnung wählt Sakoh Monats- und Jahresangaben. Ebenso wie bei dem Werk "September '12, 2012", auf dem ein bewegungslose Mann mit Augenmaske zu sehen ist und neben ihm eine Frau mit Spielzeugsegelboot und einer Schildkröte. Sakoh, geboren 1968 in München, lebt und arbeitet immer noch dort, aber auch in Berlin.

Galerien: Galerie Michael Schultz, Mommsenstr. 34, Charlottenburg, Tel. 31 99 13 1