Der S-Bahnbetrieb war stadteinwärts mehr als eine Stunde lang unterbrochen, betroffen waren die Linien S5, S7 und S75. Zwei Verletzte wurden nach Polizeiangaben in Krankenhäuser gebracht, die Bundespolizei hatte einen Großeinsatz mit etwa 60 Beamten. Weil ein Zug wegen der Schlägerei gegen 18.30 Uhr nicht weiterfahren konnte, hielt eine nachfolgende Bahn auf freier Strecke. Dort hatten Fahrgäste den Zug verlassen und liefen im Gleisbereich herum, so dass vorsorglich der Fahrstrom abgeschaltet werden musste. „Zusätzlich stieg ein Helikopter auf, um den Streckenabschnitt nach Personen abzusuchen“, sagte Bundespolizeisprecher Jens Schobranski. Erst nach 19.45 Uhr konnten die Strecke frei gegeben und der Zugverkehr aufgenommen werden. Erste Meldungen, wonach der Zug wegen der Schlägerei im Bahnhof Heerstraße einen technischen Defekt hatte, erwiesen sich nach Bahn-Angaben als falsch.
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