Die Mannschaft gewann mit 2:1 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim und verhinderte so einen Fehlstart in die Rückrunde der Bundesliga. Und dabei protestierten die Frankfurter Fans gegen jene Randalierer in ihren Reihen, die sieben Tage zuvor beim 1:3 in Leverkusen noch für eine Unterbrechung des Spiels gesorgt hatten. „Pyromanen aussortieren!!!“ und „Keine Macht den Chaoten. Ihr nervt!“ stand auf den Plakaten, die im Stadion ausgerollt wurden.

Sportlich betrachtet sorgten die Tore von Martin Lanig (35.) und Stefan Aigner (67.) dafür, dass die Eintracht ihren vierten Tabellenplatz festigte und weiter vom Europapokal träumen darf. Hoffenheim dagegen fiel trotz des zwischenzeitlichen 1:1 von Kevin Volland (65.) zum ersten Mal seit dem dritten Spieltag wieder hinter den Augsburg auf einen direkten Abstiegsplatz zurück.

Hoffenheims Manager Andreas Müller glaubt trotz des Absturzes auf den vorletzten Platz weiter fest an den Klassenverbleib. „Die Tabelle? Es bringt doch nichts, die zum jetzigen Zeitpunkt anzuschauen. Die werde ich nach dem 34. Spieltag ansehen. Wir sind erst am 19. Spieltag. Wir sind noch nicht abgestiegen“, sagte er trotzig. Doch Hoffenheim nähert sich immer mehr der Zweiten Liga.

dpa