Wie das „Aktionsbündnis für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg“ weiter berichtete, habe bei den informellen Gesprächen über eine Erweiterung des Nachtflugverbots Berlin bislang allerdings gemauert. „Es ist kein Zufall, dass Berlin gerade jetzt die Gespräche formal aufgenommen hat, zwischen unserer Demonstration am Wittenbergplatz im Oktober bei der Berliner CDU und unserer Demonstration am nächsten Sonnabend bei der Berliner SPD“, sagte Matthias Schubert, Sprecher des Bündnisses. Jetzt müsse die fluglärmbetroffene Bevölkerung der SPD zeigen, was sie von ihr erwarte. Schönefeld sei der falsche Standort für einen Großflughafen. Er könne deshalb nur mit einem Nachtflugverbot von 22 bis sechs Uhr betrieben werden. Die negativen Arbeitsplatzeffekte seien marginal. Aber Hunderttausende Kinder und Erwachsene könnten besser schlafen. Die Demo vor der SPD-Zentrale an der Weddinger Müllerstraße 163 am 16. November beginnt um 15 Uhr.
BM

