Was sagt ein Profi nach einer Trennung? «Nein, es gibt keinen Neuen.» Sie habe viel Arbeit, hüpfe von einem Projekt zum nächsten. Ja, ja, ist schon klar, Kati Witt . Der Mann aber, den die Sportlerin jüngst bei der Party von Sabine Christiansen im «Borchardt» kennen lernte, sieht das erfrischenderweise etwas anders. «Kati ist eine faszinierende Frau. Ihre Ausstrahlung, dieses Natürliche und Positive. Aber ich habe nichts zu beichten», sagte Gregor Prächt gestern im Dorint-Hotel Schweizerhof schmunzelnd auf die Frage nach den Gerüchten um eine Liebe zur Eisprinzessin. Dann warf der Sänger Katis Managerin einen Hilfe suchenden Blick zu und rief: «Hey, lasst mich hier nicht allein.» Doch Fehlanzeige. Es gibt eben Situationen, die müssen Künstler allein meistern. Und Liebe ist immer ein dankbares PR-Thema.

Bei der Frage, wo er denn wohne, der smarte Bayer, wenn er, wie zurzeit, in Berlin ist, sagte Gregor Prächt mit inzwischen hochroten Öhrchen: «Ja also, ich hab natürlich auch Lieblingshotels hier. Ähm, na das Four Seasons zum Beispiel.»

Wer ist der Mann, der offenbar das Herz der Katarina Witt im Sturmflug erobert hat? Gregor Prächt ist Tenor, stammt aus München, spielte mit den Dresdner Philharmonikern, sang vor dem US-Senat auf Hawaii und im Duett mit Al Jarreau.

Er ist Jahrgang 1968, also drei Jahre jünger als Kati Witt, hat wie sie eine Vorliebe für Los Angeles und einen Zweitwohnsitz in Amerika. Und das Beste: In Witts neuer Show «World Stars on Ice», die am 5. September in Erfurt Premiere hat und am 8. September in der Berliner Deutschlandhalle aufgeführt wird, wird Gregor Prächt jeweils Puccini-Arien singen.

Hübsch war es anzusehen, wie Kati ihren Sänger anstrahlte beim Fotoshooting. Vorsichtig legte sie den Arm um seine Hüfte, neigte den Kopf auf seine Schultern. Harmonisch. Bis zu dem Moment, als es um die veröffentlichte Stasiakte von Kati Witt ging. «Ich habe nichts verbrochen. Ich möchte mit meiner Vergangenheit abschließen. Auch meine Fans wollen, dass man aufhört, in Akten zu wühlen.» mut