04.02.2013, 11:41

Ex-Fraport-Chef Suche nach neuem BER-Chef geht weiter - Bender sagt ab


Der ehemalige Fraport-Chef Wilhelm Bender will nicht nach Berlin

Foto: Boris Roessler / dpa

Der ehemalige Fraport-Chef Wilhelm Bender will nicht nach Berlin Foto: Boris Roessler / dpa

Der Frankfurter Wilhelm Bender wird nach Aussage von BER-Aufsichtsratschef Platzeck nicht Geschäftsführer in Berlin.

Der frühere Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender will nicht Geschäftsführer der Berliner Flughäfen - und damit des BER - werden "Bender steht zur Verfügung, uns für das Projekt zu unterstützen, aber nicht als CEO", sagte Brandenburgs Ministerpräsident und Flughafenaufsichtsratsvorsitzende Matthias Platzeck am Montag in Potsdam. Der Hauptstadtflughafen brauche eine Lösung, die über Jahre trage, sagte Platzeck.

Der 68 Jahre alte Bender war in den vergangenen Tagen als Übergangschef gehandelt worden, um das Projekt aus der Krise zu führen. Wegen des Termin- und Kostendebakels war der bisherige Geschäftsführer Rainer Schwarz im Januar abberufen worden. Platzeck sagte, die Suche nach einem Nachfolger werde noch eine Weile dauern.

In welcher Form Bender das Projekt unterstützen wird, ließ Platzeck offen. Der Manager hatte bis 2009 den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport geführt und den Ausbau des größten deutschen Airports vorangetrieben. Platzeck hatte ihm ein Angebot gemacht, Bender hatte sich aber Bedenkzeit bis zum Wochenende auserbeten. Er war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

(dpa/ap)
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