Auf eine kräftige Finanzspritze zur Sanierung und Instandsetzung von Jugendfreizeiteinrichtungen hofft der Bezirk Neukölln. Bislang rechnet Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU) mit 800.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA). Es handelt es sich nach Angaben des Bezirkes um eine Umwidmung von Mitteln, die nicht wie ursprünglich geplant verwendet werden konnten. Doch noch fehlt für die Freigabe das grüne Licht aus dem Abgeordnetenhauses. "Erst wenn der Hauptausschuss das Geld freigibt, können wir planen", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag.

Der größte Teil – 400.000 Euro – soll zur Sanierung des Mädchenzentrums "Szenenwechsel" an der Donaustraße 88 eingesetzt werden. Die Einrichtung besuchen täglich mehr als 60 junge Mütter und erhalten dort Hilfe.

Das interkulturelle Kinder- und Elternzentrum an der Oderstraße, das direkt an das Tempelhofer Feld anschließt, erhält voraussichtlich 250.000 Euro. Es wendet sich mit seinen Angeboten an Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 15 Jahre sowie deren Eltern.

Und mit 150.000 Euro soll auch das Jugendzentrum an der Grenzallee saniert werden.

Auch das Jugendzentrum an der Grenzallee soll saniert werden
Auch das Jugendzentrum an der Grenzallee soll saniert werden© Steffen Pletl

Neben diesen drei Objekten versucht der Bezirk, zusätzlich Geld für das Objekt des Mädchensportclubs "Wilde Hütte" in der Gropiusstadt zu erhalten. "200.000 Euro sind dort erforderlich, um das Nötigste zu sanieren", sagte Jugendstadtrat Liecke.

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