Im Jobcenter Neukölln ist es von Januar 2013 bis Mitte 2014 zu 28 Gefühlsausbrüchen der Kunden gegenüber den Mitarbeitern und zu zwei Übergriffen gekommen. 30 Hausverbote wurden ausgesprochen, 15 Strafanzeigen erstattet.

Diese Zahlen habe die Geschäftsführung des Centers mitgeteilt, sagte Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (Grüne) auf Anfrage der SPD.

Als Schutz für die Beschäftigten seien in einem Bereich Zwischentüren eingebaut worden. Sie sollen den Mitarbeitern die unmittelbare Flucht ins Nebenzimmer ermöglichen. Die Dienstrechner wurden mit einer elektronischen Alarmierungsmöglichkeit ausgestattet.

Die Mehrheit der Kunden des Jobcenters verhalte sich jedoch korrekt, so der Stadtrat.

saf