In der Rigaer Straße haben die Betreiber einer Bäckerei am Montag ein „Hausverbot für Polizisten“ erlassen.

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Die Grünen-Abgeordnete Canan Bayram mutmaßte daraufhin auf Twitter, dies könne daran liegen, „dass Polizei Anwohner schikaniert“.

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Innensenator Frank Henkel (CDU) verlangte daraufhin eine Entschuldigung - ebenso wie die Gewerkschaft der Polizei.

Das Hausverbotsschild war am Abend schon wieder verschwunden.

Bewohner der Rigaer Straße fühlen sich unterdessen von der Polizei drangsaliert und beklagten, Beamte hätten bei einer Festnahme einen Mann verletzt. Die Polizei konnte den Vorfall nicht bestätigen.

Am Abend veranstalteten Bewohner der Rigaer Straße eine "Pressekonferenz", bei der ein vermummter Aktivist die Vorwürfe erneuerte. Der Mann sei vor den Augen seines Kindes zusammengeschlagen worden. Er rief die Anwohner dazu auf, ab jetzt jeden Abend um 21 Uhr an den Fenstern zu stehen und mit Töpfen Lärm zu machen.

Seit Tagen werden jede Nacht in Berlin Autos in Brand gesetzt und Fassaden beschmiert. Die Taten könnten im Zusammenhang mit Einsätzen der Polizei in der Rigaer Straße stehen.

BM