Facebook-Gründer

Vor seinen Terminen joggt Mark Zuckerberg durch Berlin

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist bis Freitag in Berlin - in der Hauptstadt will er Politiker und Nutzer zu Gesprächen treffen.

Mark Zuckerberg, der Gründer und Chef des sozialen Netzwerks Facebook, besucht am Donnerstag und Freitag Berlin.

Im Gespräch mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) dürfte es am Donnerstag um Hassbotschaften bei Facebook und die Flüchtlingskrise in Europa gehen. Danach hat Zuckerberg zu einem Kamingespräch in das Berliner Facebook Innovation Center geladen, in dem sich der Konzern auch mit Wissenschaftlern austauscht.

Abends nimmt Zuckerberg einen neu geschaffenen Innovationspreis des Medienkonzerns Axel Springer entgegen (20 Uhr). Der Vorstandsvorsitzende von Springer, Mathias Döpfner, hatte im Vorfeld erklärt, Zuckerberg habe mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen.

Zunächst einmal ging es am Donnerstag aber joggen. Mit Bodyguards lief Zuckerberg unter anderem durchs Brandenburger Tor. "Es ist großartig zurück in Berlin zu sein! Heute morgen sind wir am Reichstag vorbei, durch den Tiergarten und dann durch das Brandenburger Tor gelaufen. Es war das erste Mal seit einiger Zeit, dass ich durch Schnee gelaufen bin", postete der 31-Jährige auf Facebook.

Townhall-Meeting am Freitag

Höhepunkt seiner Berlin-Visite ist am Freitag eine Fragerunde mit Nutzern des weltgrößten Online-Netzwerks. Eingeladene Nutzer dürfen bei dem Townhall Meeting Fragen stellen. Der Ort für die Veranstaltung blieb aus Sicherheitsgründen zunächst geheim.

Bereits vor seiner Ankunft in Deutschlang gab es scharfe Kritik an Zuckerberg. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Capar warf ihm Verstöße gegen deutsches Recht vor. "Facebook sammelt zu viele Daten, verfolgt seine Nutzer und besteht auf deren Klarnamen, auch wenn es gegen das Gesetz ist", sagte Caspar den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland.

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