"Digitale Hauptstadt"

Das sind Müllers 10 Punkte für ein digitales Berlin

Berlin soll zur „digitalen Hauptstadt“ werden. Das soll ein 10-Punkte-Plan des Regierenden Bürgermeister von Berlin bewirken. Das vollständige Programm zum Nachlesen.

Christian Thomsen (l.), Präsident der Technischen Universität (TU) Berlin, und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Christian Thomsen (l.), Präsident der Technischen Universität (TU) Berlin, und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

Foto: Bernd Von Jutrczenka / dpa

Am Montag hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller die "10-Punkte-Agenda" für Berlins Weg zur digitalen Hauptstadt vorgestellt. Das komplette Programm zum Nachlesen:

Die Digitalisierung ist die Revolution des 21. Jahrhunderts. Lebensalltag, Arbeits- und Produktionsprozesse sowie Kommunikation erfahren durch sie einen tiefgreifenden Wandel. Es gibt kaum einen Gesellschaftsbereich, den sie nicht verändert. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft herausragende Innovations- und Wachstumschancen.

>> Kommentar: Müller digitale Agenda

Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, als Digitale Hauptstadt Treiber dieser Entwicklung zu sein. Berlin setzt dabei als führender Wissenschafts- und Forschungsstandort, als kreativer Hotspot, als eine der Top 10-Startup-Metropolen weltweit, als herausragender Treffpunkt für junge und etablierte Industrien sowie als Smart City auf bestehende Stärken auf.

Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben auf Initiative des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und des Präsidenten der TU Berlin Christian Thomsen in den letzten Monaten im Berliner Kreis für Digitalisierung gemeinsame konkrete Digitalisierungs-Projekte entwickelt und verabredet. Talente, Infrastruktur und Rahmenbedingungen werden für das Digitale Zeitalter ertüchtigt. Entsprechende Frequenzmittel des Bundes sind zur Umsetzung der Projekte im Haushalt abgebildet. Daneben fließen auch private Mittel in ihre Realisierung mit ein, so dass Öffentliche Hand und private Wirtschaft gemeinsam an der Finanzierung der 10-Punkte-Agenda beteiligt sind.

Den Berlinerinnen und Berlinern werden die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Rahmen einer Kommunikationskampagne vermittelt.

1. Berlin schafft 30 neue IT-Professuren

Berlin schafft zunächst 30 neue zusätzliche Professuren – 25 Juniorprofessuren und fünf W2-Professuren. Sie verteilen sich nach inhaltlichen Kriterien über die Berliner Universitäten und Fachhochschulen, teilweise auch in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Professuren fungieren als Antreiber von Digitalisierungsprojekten und der wissenschaftlichen Vernetzung in Berlin. Sie geben den etablierten Forschungsschwerpunkten hochaktuelle Impulse und arbeiten an den Schnittstellen zwischen den beteiligten Disziplinen.

Eine starke Grundlage für Berlins Weg zur Digitalen Hauptstadt ist die Vielfalt unserer Wissenschaftslandschaft. So werden die technisch ausgerichteten Professuren in der Informatik, zu den Themen Smart Cities und Industrie 4.0, Big Data, Cloud Computing, Mobilfunktechnologien, Smart Mobility oder 3D-Technologien eher an der TU Berlin angesiedelt, die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebiete z.B. zu Digital Humanities, Digital Democracy, Digitalisierung in der Schule oder Digital Policies and Trust ebenso wie Professuren zum Thema E-Health und Smart Medical Data eher an der FU Berlin, der HU Berlin und an der Charité angesiedelt.

Für mathematisch-naturwissenschaftliche Fachgebiete bietet sich die Anbindung an die drei großen Universitäten gleichermaßen an. Die UdK bringt ihre Kompetenzen in den Gebieten Design, Human-Computer-Interaktion und Kommunikationstechnologie ein. Die Fachhochschulen vervollständigen das Portfolio mit ihren Erfahrungen in der anwendungsbezogenen Lehre und Forschung in ihren jeweiligen Gebieten.

2. Berlin beantragt bei der Einstein Stiftung ein Zentrum "Digitale Zukunft"

Die neuen IT-Professuren sind den beteiligten Hochschulen zugeordnet und werden dort berufen. Der direkte Austausch zwischen diesen Professuren untereinander, mit den bestehenden Fachgebieten, zwischen den verschiedenen Professionen und Disziplinen schafft zusätzliche Impulse und innovative Zugänge. Die beteiligten Hochschulen werden unter der Federführung der Technischen Universität Berlin für das Zentrum "Digitale Zukunft" bei der Einstein Stiftung einen Antrag einreichen. Mit diesem Zentrum "Digitale Zukunft" schafft Berlin einen deutschlandweit einmaligen hochschulübergreifenden Nukleus für die Digitalisierung.

Die Finanzierung der 30 Professuren erfolgt über das Einstein-Zentrum "Digitale Zukunft" und wird getragen durch die beteiligten Unternehmen und von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, von denen bereits Zusagen auf Finanzierung von über 20 Juniorprofessuren vorliegen, und durch das Land Berlin. Weitere Professuren befinden sich in Abstimmung.

Berlin wird eine umfassende Open-Access-Kultur für die öffentlich finanzierten Wissenschafts- und Kulturbereiche etablieren. Basierend auf der im Oktober vom Berliner Senat beschlossenen "Open-Access-Strategie für Berlin" wird der freie und gleichberechtigte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ausgebaut. Das Land Berlin wird hierzu ein Open-Access-Büro einrichten.

3. Berlin holt die besten digitalen Köpfe in die Hauptstadt

Die wissenschaftliche Exzellenz im Themenfeld Digitalisierung wird in Berlin durch die temporäre Berufung von herausragenden Persönlichkeiten als Visiting Fellows nachhaltig gestärkt. Berlin ist ein attraktiver Standort für die Träger von Alexander von Humboldt Stipendien, für Empfänger von ERC Advanced Grants und für ausländische Forscherinnen und Forscher. Über die Einstein Stiftung Berlin werden zunächst drei Top-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Berlin geholt. Gleichzeitig trägt diese Maßnahme zur weltweiten Anerkennung und Sichtbarkeit der Digitalisierungsstrategie Berlins bei.

Die Projekte 1-3 erfordern insgesamt eine Finanzierung von rund 5 Mio. Euro jährlich für (zunächst) 6 Jahre. Diese 5 Mio. Euro gliedern sich in Gelder für die neuen Professuren, die Ausstattung (wissenschaftliche Mitarbeiter, konsumtive und investive Mittel), die Einstein Visiting Fellows und eine koordinierende Geschäftsstelle. Weitere Gelder werden für das Open Access Büro bereitgestellt.

4. Berlin setzt auf Zukunftstechnologie 5G

In Berlin entstehen täglich neue Lösungen, die besondere Anforderungen an die Kommunikationsinfrastruktur bezüglich Echtzeit, hoher Datenrate im Up- und Downstream, Dienstgüte, Robustheit und Zuverlässigkeit stellen. Als zukünftiger technologischer Standard für das Netz der Zukunft bietet das 5G Netz eine Fülle neuer Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. multimodale Verkehrsunterstützung in Echtzeit, autonomes Fahren, Anwendungen für Internet der Dinge und im Gesundheitsbereich oder Augmented-Reality-Lösungen. Berlin als digitale Hauptstadt wird diesen neuen Standard als erste Metropole in Europa testen und ausrollen und damit Vorreiter künftiger digitaler Infrastruktur sein.

Aus der Gesamtbetrachtung aller 48 erfassten Technologiezentren in Berlin, d.h. Zentren der Digitalwirtschaft und Zukunftsorte, werden geeignete Kandidaten für den weiteren Breitbandausbau und deren Vernetzung identifiziert. Die Erprobung der neuen Technologien und ihrer Anwendungsmöglichkeiten, die ein "informationsaffines" (bezogen auf Informationsinhalte, Kontext und Nutzerpräferenzen) 5G Netz der Zukunft ermöglichen, soll zunächst in ausgewählten Testgebieten erfolgen, wie z.B. CleanTech Businesspark Berlin-Marzahn, Campus Charlottenburg, im Umfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof, auf dem Autobahnabschnitt, der den künftigen Flughafen BER mit der Innenstadt verbindet, und auf dem Gelände des bisherigen Flughafens TXL, der zur späteren Urban Tech Republic transformiert wird.

Damit werden die ersten Berliner Zukunftsorte zu Modellprojekten eines neuen 5G Netzes. Nach erfolgreicher Testphase soll die neue Technologie dann in einem zweiten Schritt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Das Land unterstützt die Projekte bei der Nutzung öffentlicher Gebäude, Laternen und Multifunktionsgehäusern für die Installation von Testbeds oder als Antennenstandorte sowie beim "Roll-out" von Technologien auf öffentlichen Flächen. Um eine zügige und möglichst reibungslose Umsetzung der Modellprojekte zu erreichen, wird ein Dienstleister beauftragt, eine entsprechende Ausschreibung 5G zu starten.

Außerdem öffnen sich die Berliner Landesbeteiligungen mit ihrem kumulierten jährlichen Investitionsetat von rund zwei Mrd. Euro verstärkt digitalen Anwendungen. Dazu werden Landesbetriebe, Berliner Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und Startups gezielt miteinander vernetzt. Wissenschaft und Startups erhalten so die Möglichkeit, digitale Lösungen in die Anwendung zu bekommen, die Landesbetriebe stärken ihre Innovationskraft. 2016 wird in Zusammenarbeit mit der Berlin Startup Unit ein entsprechendes Auftakt-Event veranstaltet.

5. Der Wissenschaftsstandort Berlin stärkt seine E-Health-Kompetenz

Die Charité baut zusammen mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung, dem Land Berlin und Industriepartnern die digitale Patientenakte auf. Ziel ist es, die Interoperabilität sowie Nutzerfreundlichkeit und Transparenz für Ärzte, Pflegekräfte, Wissenschaftler und die Patientinnen und Patienten hinsichtlich Behandlungsstatus und -methoden deutlich zu verbessern.

Hierbei werden Erkenntnisse und Ergebnisse der medizinischen Praxis und Forschung schnell in Diagnose- und Therapieverfahren für Patienten unter Beachtung des Datenschutzes mobil zur Verfügung stehen. Unterstützt wird hiermit eine mit allen beteiligten Akteuren (Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Therapeuten, Krankenkassen und Pharmaunternehmen) abgestimmte Versorgung. Dieser Ausbau der E-Health-Kompetenz führt zur weiteren internationalen Stärkung der Berliner Gesundheitswirtschaft.

6. Berlin verbessert Perspektiven für Frauen in der IT-Forschung

Die Digitalisierung bietet Frauen wie Männern gleichermaßen Chancen. Ein interdisziplinärer und genderkritischer Blick auf das Themenfeld führt nachweislich zu höherer Innovation und Qualität. Dennoch sind Frauen in der IT-Forschung bisher noch deutlich in der Minderzahl.

Der Berliner Kreis zur Digitalisierung unterstützt daher einen Antrag im Rahmen des Berliner Chancengleichheitsprogramms (BCP) auf ein Qualifizierungsprogramm für Postdocs und Doktorandinnen. Es ist geplant, über den Antrag mindestens zehn Qualifizierungsstellen für Frauen einzuwerben, die sich im Bereich Digitalisierung habilitieren werden.

Ein solch strukturiertes Qualifzierungsprogramm wird nicht nur die Gewinnung und Weiterqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen fördern, sondern auch deren Vernetzung. Neben den Postdocstellen für die Universitäten, sollen in diesem Qualifizierungsprogramm auch kooperative Promotionen mit den beteiligten Berliner Fachhochschulen ermöglicht werden.

7. Berlin bewirbt sich um Exzellenz-Projekte

Die Berliner Universitäten und die Charité bereiten im nächsten Jahr bei der Ausschreibung zur Exzellenzinitiative einen gemeinsamen Antrag zur Digitalisierung vor. Das Thema Digitalisierung ist in diesem Wettbewerb ideal für einen solchen gemeinsamen Berliner Antrag geeignet. Denn es besitzt eine inhaltliche Breite, die nahezu alle Bereiche der Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft betrifft, und gerade der Wissenschaftsstandort der Region ist stark in dieser Vielfalt.

Darüber hinaus erfolgt ergänzend dazu die Bewerbung um ein nationales "Internet-Institut" für Forschungsfragen der digitalen Gesellschaft, das weitere Akteure am Standort zusammenführt und bereits vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben worden ist. Die wichtigsten Institutionen aus der Berliner und Brandenburger Wissenschafts- und Forschungsszene haben sich hierfür zusammengetan.

Mitglieder des Kernteams, das eine vorläufige Skizze für ein Berliner Institut für Digitalisierung und Gesellschaft erarbeitet, sind Gesche Joost (UdK) in der Rolle als Sprecherin, Jeanette Hofmann (WZB und HIIG), Axel Metzger (HU), Barbara Pfetsch und Martin Emmer (FU Berlin), Ina Schieferdecker (TU Berlin und Fraunhofer FOKUS), Björn Scheuermann (HU) sowie Oliver Günther (Uni Potsdam).

8. Berlin stärkt digitale Inhalte in der Aus- und Weiterbildung

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Berufsprofile im universitären Umfeld, auch für Ausbildungsberufe ergeben sich neue Anforderungen. Wirtschafts- und Sozialpartner sowie die Kammern entwickeln daher zusammen mit Vertretern von Startups, etablierter Wirtschaft und Verwaltung neue Ausbildungsmodule zum Thema Digitalisierung im Rahmen bestehender Ausbildungsberufe und etablieren – wo nötig – komplett neue Ausbildungsberufe. Dazu konstituiert sich 2016 eine entsprechende Projektgruppe.

Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, dem größten Dienstleister Berlins, erhalten fachliche und methodische Unterstützung bei der Entwicklung und Nutzung digitaler Services und Produkte. Die Verwaltungsakademie Berlin begleitet den Aufbau entsprechender Kompetenzen in den Berliner Behörden mit bereits bestehenden und neu zu entwickelnden Angeboten.

Die neuen Angebote richten sich insbesondere an (Nachwuchs-)Führungskräfte und zeich-nen sich durch einen hohen Praxisanteil beispielsweise über Tagespraktika in Berliner Startups aus.

9. Berlin stellt Weichen für ein digitales CityLAB

Das CityLAB Berlin ist ein Ort, an dem schwerpunktmäßig zu den Themenkomplexen Digitalisierung und Smart City anwendungsbezogene Lösungen erdacht, entwickelt und mit Blick auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin diskutiert werden. Wissenschaft, Kreativität und Stadtgesellschaft formulieren dabei alltagspraktische Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin und arbeiten an intelligenten Lösungen und Anwendungsbeispielen für innovative Produkte und Prozesse.

Das CityLAB Berlin versteht sich somit als interdisziplinäre und ressortübergreifende Institution, in der etwa Stadtentwickler, Ingenieure und Kreative ebenso wie etablierte Wirtschaft und Startups kooperativ und querdenkerisch zusammenwirken. Zugleich dient das LAB als offenes Forum für den stadtentwicklungspolitischen Austausch mit den Berliner Bürgerinnen und Bürgern. Das CityLAB Berlin greift verschiedene Lab-Ansätze etwa von UdK, TUB, Fraunhofer und weiteren Akteuren auf und bietet ihnen ein gemeinsames Dach.

Ein gemeinsamer Ort des wissenschaftlichen Austausches für das CityLAB, das Open-Access-Büro, die Geschäftsstelle des Einstein-Zentrums und die in die Stadt ausstrahlenden Aktivitäten stellt eine enge Koordination der verschiedenen Bausteine der Digitalisierungsstrategie sicher.

Bereits die Konkretisierung der LAB-Idee soll als ein offener und transparenter Prozess gestaltet werden, an dem Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen, junge und sich öffnende etablierte Unternehmen teilnehmen. Die Senatskanzlei Berlin hat Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie und die Technologiestiftung Berlin mit der Entwicklung eines entsprechenden Konzepts beauftragt.

10. Berlin richtet seine Förderangebote auf Digitalisierung aus

Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung und Industrie 4.0 bieten große Potentiale und Chancen für den Wirtschaftsstandort Berlin. Das Land Berlin und die Investitionsbank Berlin (IBB) bauen daher ihr Finanzierungsangebot im Digitalbereich aus und stärken damit sowohl innovative Gründungen und Startups als auch die Digitalisierung des breiten Mittelstandes. Neben dem Fokus auf digitale Unternehmen aus dem IKT-Cluster werden auch in anderen Branchen Investitionen in die Nutzung und Adaption von IT-Lösungen und in die digitale Vernetzung in Produktion und Service gefördert.

So wurde das GRW-Förderprogramm für Investitionszuschüsse gewerblicher Unternehmen bereits für bisher ausgeschlossene Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft geöffnet. Soft-ware- und internetbasierte IKT-Unternehmen können nun etwa vom Zuschussprogramm profitieren, auch wenn sie ihre Umsätze über Provisionserlöse erzielen. Darüber hinaus wurde die Eingangsschwelle zur Lohnkostenförderung gesenkt.

Zudem ist für die zweite Jahreshälfte 2016 ein neues Kreditprogramm zum Thema Mittelstand 4.0 geplant. Mit "Berlin Mittelstand 4.0" sollen Investitionen in Erweiterungen und innovative Technologien von Unternehmen mit bis zu 3.000 Beschäftigten des produktiven Gewerbes, der IT-Branche und des Dienstleistungsgewerbes finanziert werden. Im Fokus stehen dabei Investitionen in Digitalisierung und Industrie 4.0-Lösungen, deren Komplexität Finanzierungs- und Risikopartnerschaften erfordern.

Beantragen Unternehmen bei ihrer Hausbank Darlehen zwischen 2 und 6 Mio. EUR, so erhält diese von der IBB eine günstige Refinanzierung und wird zu 60 % von der Haftung freigestellt. Für Finanzierungsbedarfe von KMU unter 2 Mio. EUR gibt es weiterhin die Angebote der Bürgschaftsbank sowie für besonders innovative Unternehmen ab 01.04.2016 das Anschlussprodukt für Berlin Kredit Innovativ.

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