Hansel-Mieth-Preis

Berliner Morgenpost für Obdachlosenprojekt ausgezeichnet

Foto: Eric Vazzoler

Die Multimedia-Reportage der Berliner Morgenpost „Unsichtbar – vom Leben auf der Straße“ ist am Donnerstag in Fellbach (Baden-Württemberg) mit dem Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet worden.

Sie leben unter uns, aber wir sehen sie nicht. In einem Foto- und Videoprojekt erzählen Berliner Obdachlose von ihrem Leben: Die Multimedia-Reportage der Berliner Morgenpost "Unsichtbar ­ vom Leben auf der Straße" ist am vergangenen Donnerstag in Fellbach (Baden-Württemberg) mit dem Hansel-Mieth-Preis ausgezeichnet worden.

Reporterin Uta Keseling und Fotochef Reto Klar erhielten die erstmals in der Kategorie "digital" verliehene Würdigung für ihren auf unsichtbar.morgenpost.de erschienenen Beitrag. Umgesetzt wurde die digitale Reportage durch das Interaktivteam um Julius Tröger, Moritz Klack und Max Boenke.

Die Gewinner teilen sich den Preis mit der Reportage "Schwarzer Tod" über die Pest auf Madagaskar von Isabelle Buckow und Christian Werner, erschienen auf süddeutsche.de. Den Hauptpreis erhielten der Patrick Bauer und Fotograf Andy Kania für ihre Reportage "Nass und Gewalt" aus dem Neuköllner Columbiabad, erschienen im Süddeutsche Zeitung Magazin. Der Hansel-Mieth-Preis ist mit 6000 Euro pro Kategorie dotiert. Mit ihm wird an die 1998 verstorbene Fotografin Hansel Mieth erinnert, die für das US-Magazin " arbeitete und sich sozialen Themen widmete. Das Team der Berliner Morgenpost spendet sein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro für die Arbeit der Bahnhofsmissionen. In der Berliner Bahnhofsmission am Zoo hatten sie im Februar 2014 die Obdachlosen für "Unsichtbar" porträtiert.

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