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Steglitzer Kreisel kostet jährlich mehr als 700.000 Euro
Für das ehemalige Verwaltungsgebäude zahlt Berlin viel Geld - mindestens noch zwei Jahre. Dann soll es asbestsaniert und verkauft werden.

Blick auf das Hochhaus "Steglitzer Kreisel", aufgenommen am 13.06.2006 in Berlin-Steglitz. Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" haben sich die Berliner Finanzverwaltung und die Miteigentümergesellschaft "Becker & Kries" auf einen Abriss des Hochhauses verständigt, der bereits im Jahr 2008 beginnen könnte. Das Land Berlin sowie "Becker & Kries" sind derzeit Eigentümer der Immobilie. Dem Unternehmen gehören der Turmsockel samt Hotel, Parkhaus und Ladenpassage, dem Land Berlin der 30 Stockwerke hohe Turm. Noch fehlt allerdings die endgültige Zustimmung des Senats für den Abriss. Dem Vernehmen nach kommt das Land Berlin für die Asbestbeseitigung und den Abriss des Towers auf. Experten rechnen mit Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro. Insgesamt könnte die Lösung des Problems "Steglitzer Kreisel" für den Senat mit 35 Millionen Euro zu Buche schlagen. Verglichen mit den Kosten, die eine Sanierung verschlungen hätte - Fachleute veranschlagten dafür bis zu 90 Millionen Euro - erscheint ein Abriss als preiswerte Alternative. Derzeit arbeiten in dem 118 Meter hohen Turm mehr als 700 Beschäftigte des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. Foto: Euroluftbild +++(c) dpa - Report+++© dpa-Zentralbild




