Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Berlin ist im April weiter gesunken. Mit 205.787 erreichte sie den niedrigsten April-Wert seit 20 Jahren, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte.
Verglichen mit März waren 4581 Berliner weniger arbeitslos gemeldet, verglichen mit dem Vorjahr 10.335 weniger. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,4 Prozent und damit 0,9 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
„Die positive Entwicklung der Berliner Wirtschaft kommt am Arbeitsmarkt an“, erläuterte Direktionschef Dieter Wagon. Nach wie vor profitierten besonders Jugendliche davon.
Bei ihnen liegt die Arbeitslosenquote bei 10,8 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote in den Berliner Bezirken meldete mit 15,6 Prozent auch im April Neukölln, am besten stand Pankow mit 9,2 Prozent da.
Zahlen sinken auch in Brandenburg
Auch in Brandenburg ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im April weiter gesunken. Rund 128.000 Menschen hatten keinen Job – das waren etwa 8600 weniger als im März. Nach Angaben der Agentur für Arbeit ist es der niedrigste Stand in einem April seit 1991.
Die Arbeitslosenquote lag mit 9,6 Prozent um 0,7 Prozentpunkte unter der von April 2013.
„Das zeigt, die Wirtschaftssituation in Brandenburg ist stabil und die Auftragslage der Unternehmen besser als noch im letzten Jahr“, sagte Wagon. Nach Angaben der Agentur waren rund 10.400 Arbeitslose weniger gemeldet als im April 2013.
Die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Bundesgebiet hat sich im April um 111.000 auf 2.943.000 verringert. Das sind 77.000 weniger als vor einem Jahr. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte, ging die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 6,8 Prozent zurück.
dpa/sei




