Oranienplatz 200 Berliner Polizisten sichern Demo von 4 Rechtspopulisten

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Hunderte haben vor dem Flüchtlingscamp am Berliner Oranienplatz gegen eine Kundgebung der Partei Pro Deutschland protestiert. Die Rechtspopulisten waren nur zu viert - und wurden auf Abstand gehalten.

Anhänger der Partei Pro Deutschland haben am Sonntagnachmittag am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg gegen das dortige Flüchtlingscamp demonstriert. Den Rechtspopulisten stand eine erdrückende Übermacht von Gegendemonstranten gegenüber. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Kurz nach 16 Uhr hatten sich gerade einmal vier Anhänger von Pro Deutschland versammelt, etwa 300 Gegendemonstranten standen ihnen laut Polizei gegenüber.

Auf 100-Meter-Distanz gehalten

Die Rechtspopulisten konnten ihre Kundgebung nicht wie geplant unmittelbar vor dem Flüchtlingscamp am südlichen Rand des Platzes abhalten, sondern standen mehr als 100 Meter entfernt an der Einmündung der Dresdener Straße. Die durch ein Megafon verstärkten Redebeiträge gingen jedoch im stärkeren Lärm der Gegendemonstranten unter.

Die mit 200 Einsatzkräften angerückte Polizei hatte die beiden Gruppen vorsorglich durch eine doppelte Reihe von Absperrzäunen voneinander getrennt. Nach knapp einer Stunde rückten die Rechtspopulisten wieder ab, auch die Gegendemonstration löste sich unmittelbar danach auf.

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