Steuerserie 2014

Mit dem Altersentlastungsbetrag Steuern sparen

Wer als Rentner Einkünfte zum Beispiel aus angelegtem Kapital bezieht, profitiert von einer besonderen Pauschale. Sie wird allerdings in den kommenden Jahren schrittweise verringert.

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Haben Rentner neben der gesetzlichen Rente weitere Einkünfte wie Mieten, Zinsen oder Arbeitslohn, profitieren sie vom Altersentlastungsbetrag. Er legt fest, bis zu welchem Betrag bestimmte Einkünfte zeitlebens steuerfrei bleiben. Entscheidend für die Höhe des Altersentlastungsbetrags ist das Jahr, in dem der Steuerzahler sein 64. Lebensjahr vollendet. Wer etwa im vergangenen Jahr 64 Jahre alt wurde – also zwischen 2. Januar 1949 und 1. Januar 1950 zur Welt kam – erhält ab 2014 einen Altersentlastungsbetrag von 25,6 Prozent der Einkünfte, maximal 1216 Euro.

Der Betrag steht jedem Ehepartner gesondert zu. „Ehepartner können daher Steuern sparen, wenn Mieteinkünfte oder Kapitalerträge auf beide Ehepartner verteilt werden“, sagt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. Dann schreiben die Beamten sowohl dem Ehemann als auch der Ehefrau mit Vollendung des 64. Lebensjahres automatisch den Entlastungsbetrag gut. „Damit die Finanzbeamten den Entlastungsbetrag berücksichtigen können, sollten Steuerzahler ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung auflisten“, rät Rauhöft.

Der Altersentlastungsbetrag wird in den nächsten Jahren schrittweise verringert. Wer 2039 seinen 64. Geburtstag feiert, also zwischen dem 2. Januar 1975 und 1. Januar 1976 geboren wurde, sowie die folgenden Jahrgänge erhalten keinen Altersentlastungsbetrag mehr.