Irgendeiner will ein KVV kaufen gehen und ein anderer möglichst bald Hiwi werden. Häh? Damit Erstsemester in dem Wirrwarr halbwegs den Überblick behalten, sollten sie die wichtigsten Begriffe des Uni-Betriebs kennen:
Ist ein Studiengang akkreditiert, dann hat er eine Art Gütesiegel. Ein Akkreditierungsrat hat geprüft, ob das Studienangebot bestimmten Mindestanforderungen entspricht und studierbar ist. In Zukunft sollen alle Bachelor- und Masterangebote das Gütesiegel haben, so die Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz. Die Meinung der Studenten ist übrigens auch gefragt. Wer mitmachen möchte, muss sich vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) in den Akkreditierungsrat entsenden lassen.
Hilfe vom Staat
Studenten, die für ihren Lebensunterhalt nicht genug Geld von ihren Eltern bekommen, können Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen. Diese Hilfe nennt man BAföG. Im Monat gibt es maximal 670 Euro und am Ende des Studiums muss das Geld zum Teil zurückgezahlt werden. Übrigens: Viele Studenten denken, dass sie keinen Anspruch auf BAföG haben, weil ihre Eltern zuviel verdienen. Das Deutsche Studentenwerk weist darauf hin, dass junge Menschen die Grenze oft falsch einschätzen. „Es können wesentlich mehr Studenten eine Förderung erhalten als einen Antrag stellen“, sagt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk.
Credit Point (CP): Credit Points sind die Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul. Sie bescheinigen, dass der Student die geforderte Leistung erbracht hat. Wie anstrengend ein Modul ist, können Studenten an der Anzahl der Credit Points ablesen. Die Universität rechnet, dass ein Credit Point etwa einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden entspricht. Die Credit Points werden dann im Laufe des Studiums immer mehr. Und wenn etwa bei einem sechs Semester langen Bachelor 180 Punkte erreicht sind, gibt es den Abschluss.
Deutschland-Stipendium
Das Deutschland-Stipendium ist brandneu. Es wurde im Sommersemester 2011 zum ersten Mal vergeben. Die Idee ist, dass ausgewählte Studenten einen Festbetrag von 300 Euro im Monat als Stipendium bekommen. Anders als das BAföG muss das Geld am Ende des Studiums nicht zurückgezahlt werden. Es ist auch unerheblich, wie viel die Eltern verdienen. Gefördert werden Studenten, die gute Noten haben und die sich gesellschaftlich engagieren. Bewerbungen sind an der Hochschule einzureichen.
dpa





