Kommunikation

Die Kunst des erfolgreichen Kommunizierens

Souveräne Kommunikation ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg: Nur wer sein Gegenüber begeistern kann, wird sich und seinen Ideen langfristig Gehör verschaffen. Die Technik kann erlernt werden.

Foto: UdK/Constanze Wild / Constanze Wild

Nach einem Abend mit der besten Freundin fühlt man sich befreit, beschwingt, bestätigt. Kein Wunder: Die Kameradin aus Schulzeiten ist eine Vertraute. Die Wellenlänge stimmt einfach. Und das Plaudern fällt leicht.

In der Arbeitswelt ist dies nicht immer so. Dort haben wir oft tagtäglich mit neuen Kunden zu tun. Dort begegnen uns Menschen, die uns oft sehr fremd und manchmal auch unsympathisch sind. Der Wunsch mit mit diesen nur digital zu kommunizieren, liegt nahe, ist jedoch weder ratsam noch umsetzbar.

Im Berufsleben stehen Verkaufsgespräche, Präsentationen und Meetings an. Personalgespräche müssen geführt werden. Von Führungskräften wird erwartet, dass sie eine Rede halten können. Und sogar auf der Weihnachtsfeier und dem Einstand des neuen Chefs ist die Kunst des Smalltalks gefragt.

Zuhörer begeistern

„Souveräne Kommunikation ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg: Nur wer sein Gegenüber begeistern kann, wird sich und seinen Ideen langfristig Gehör verschaffen“, sagt Professor Thomas Schildhauer, Geschäftsführender Direktor des Career College der Universität der Künste. Entscheidend für die überzeugende Wirkung der eigenen Worte sei der bewusste Umgang mit Stimme und Körpersprache, der im beruflichen Alltag oft wenig Beachtung findet.

Die eigene Außenwirkung bewusst zu gestalten, können Interessierte in einer Workshopreihe „Von Stimmtraining bis Storytelling: Die Kunst erfolgreicher Kommunikation“ am UdK Berlin Career College lernen. Die Kurse wenden sich an Führungskräfte und leitende Angestellte, an Pressesprecher, Berater, Trainer und Dozenten.

Mit Stimme zum Erfolg

Im Auftaktworkshop „Mit der Stimme zum Erfolg“, der am 24. und 25. Mai angeboten wird, versetzt Stimmexpertin Eva Loschky die Teilnehmenden in die Lage, ihre Stimme effektiv einzusetzen und damit ihr fachliches Können ins rechte Licht zu rücken. Der Workshop basiert auf einem körperorientierten Stimmtraining nach der von der Dozentin selbst entwickelten Methode.

Wie lassen sich Konflikte friedlich regeln? Kann ich streiten ohne laut und aggressiv oder gar beleidigend zu werden. Diese Fragen beantwortet ein zweiter Workshop am 25. und 26. Oktober mit dem Titel „Souverän, kraftvoll, durchsetzungsstark! Wertschätzende und offene berufliche Kommunikation“. Eva Loschky will den Teilnehmern den souveränen Umgang mit Stress und Emotionen vermitteln. „Um auch in Krisensituationen eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung zu wahren, lernen die Teilnehmenden, ihre Stimme als Werkzeug für ein erfolgreiches Emotions- und Stressmanagement einzusetzen“, so Eva Loschky.

Eine gut erzählte Geschichte

Wie man die Instrumente der professionellen Schauspielkunst zielgerichtet für den beruflichen Alltag nutzen kann, zeigt Viola Schmidt, Professorin für Sprecherziehung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, in ihrem Kurs „Präsentations- und Auftrittsstärke“. Wer auf der Bühne von Wirtschaft und Politik spielt, kann am 12. und 13. Oktober bei einem Intensiv-Training seine Ausdrucksmittel besser kennenlernen, an der Ausstrahlung des Körpers und der Stimme arbeiten und damit größere Sicherheit und Überzeugungskraft gewinnen.

Nichts ist so einprägsam wie eine gut erzählte Geschichte: Im Workshop „Oral Storytelling“ am 14. und 15. Juni der professionellen Erzählerin Ragnhild A. Mørch erlernen die Teilnehmenden Techniken, die in der mündlichen Erzählkultur seit Jahrhunderten genutzt werden, um mit Leidenschaft zu kommunizieren und andere zu motivieren, zu begeistern und positiv zu beeinflussen. Der Kurs soll dabei helfen, die ganz persönliche Präsenz in Gestik, Stimme und Sprache zu finden.

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