Strompreis-Vergleich

Strom: Berliner und Hamburger müssen mehr zahlen

Die Ökostromumlage und Netzentgelte veranlassen Vattenfall, ihre Strompreise zu erhöhen. Besonders betroffen sind Berlin und Hamburg.

Da nicht nur die EEG-Umlage, sondern auch andere Abgaben und Umlagen gestiegen sind, kommt es regional zu spürbaren Strompreissteigerungen.

Da nicht nur die EEG-Umlage, sondern auch andere Abgaben und Umlagen gestiegen sind, kommt es regional zu spürbaren Strompreissteigerungen.

Foto: CHROMORANGE / Bilderbox / picture alliance

Besonders Bewohner der Bundeshauptstadt Berlin und der Hansestadt Hamburg werden 2016 tiefer ins Portemonnaie greifen müssen, wenn sie ihre Stromrechnung bezahlen.

Gesetzlichen Umlagen und behördlich regulierten Netzentgelte sind gestiegen

Ein Berliner Durchschnittshaushalt, der rund 2200 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, wird in diesem Jahr ca. 28 Euro mehr an seinen Stromversorger Vattenfall überweisen müssen. In Hamburg erhöht sich der monatliche Strompreis für einen Verbrauch von 2500 kwh/Jahr um zukünftig 3,14 Euro (das entspricht einer Erhöhung von 4,9 %). Alle Vattenfall-Kunden würden persönlich angeschrieben und über die Preisänderung informiert. Eon und RWE halten ihre Preise dagegen vorerst stabil.

Die Netzentgelte sind die Gebühren, die ein Stromhändler zu zahlen hat, damit sein Strom durch die Stromkabel des Netzbetreibers durchleiten darf. Es gibt bei der Höhe der Netzentgelte regionale Abweichungen nach unten oder oben, sodass sich bundesweit große Preisunterschiede bemerkbar machen. Die EEG-Umlage ist ebenso an der Strompreiserhöhung beteiligt. Diese wird als Ausgleich für die Produzenten erneuerbarer Energie erhoben, um deren Preisschwankungen auszugleichen.

Fazit: Es lohnt sich immer wieder, auch einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Stromanbietern durchzuführen. Gerade Stromkunden sind wechselfaul und halten lange an ihrem Stromanbieter fest, obwohl es preisgünstigere Anbieter gibt.

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