Festgeldkonto

Die Einlagensicherung bei Festgeld beachten

Es gibt viele attraktive Festgeld-Angebote auf dem Finanzmarkt - und diese unterscheiden sich bei der sogenannten Einlagensicherung.

Um den Kunden mehr Sicherheit bei der Geldanlage auf Giro- oder Termingeldkonten gewähren zu können, hat sich eine Vielzahl von deutschen Banken im so genannten Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen.

Um den Kunden mehr Sicherheit bei der Geldanlage auf Giro- oder Termingeldkonten gewähren zu können, hat sich eine Vielzahl von deutschen Banken im so genannten Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen.

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Wer bei einer deutschen Bank ein Festgeldkonto eröffnet, kann sich meistens entspannt zurücklehnen, denn im Falle einer Bankenpleite sind die Einlagen gesichert. In der gesamten Europäischen Union gilt seit nunmehr fünf Jahren eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro. Diese Sicherungsgrenze gilt pro Kunde und Bank.

Entschädigung können jetzt 10 Jahre geltend gemacht werden

Somit können Anleger bedenkenlos auch bei ausländischen Banken wie der Renault Bank oder der Leaseplan Bank ein Festgeldkonto einrichten. Eine Neuerung bei der Einlagensicherung: Ansprüche auf eine Entschädigung können ab sofort für zehn anstatt für fünf Jahre geltend gemacht werden. Zudem muss im Entschädigungsfall das Guthaben innerhalb von sieben Werktagen ausgezahlt - bislang galt eine Frist von 20 Tagen.

Der Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken

Um den Kunden mehr Sicherheit bei der Geldanlage auf Giro- oder Termingeldkonten gewähren zu können, hat sich eine Vielzahl von deutschen Banken im so genannten Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dieser Fonds schützt die Einlagen der Kunden weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

Anleger, die auf der Suche nach einem lukrativen Angebot sind, sollten einen Festgeldkontovergleich durchführen, denn viele kleine Details machen den Unterschied. Aktuell gibt es bei der französischen Credit Agricole Consumer Finance ein gutes Festgeldkonto-Angebot. Die Bank bietet feste Anlagen für bis zu sieben Jahre an. Den höchsten Zinssatz erhalten Kunden, die ihr Geld für die Maximalanlagedauer anlegen wollen - dieser beträgt 2,05 %.

Festgeld ist eine sichere Anlageform

Einjährige Einlagen werden mit 1,25 %, Anlagen mit einer Dauer von zwei Jahren mit 1,45 %, mit drei Jahren Laufzeit mit 1,65 %, 1,75 % gibt es für vier Jahre. 5 Jahre werden mit 1,80 % und 6 Jahre mit 1,90 % verzinst. Wer beispielsweise 10.000 Euro für sieben Jahre bei den Franzosen anlegt, erhält am Ende Zinsen in Höhe von 1526,33 Euro - bei einer Einlage in Höhe von 20.000 Euro für fünf Jahre gibt es rund 1865 Euro.

Durch die im Ernstfall zuständige gesetzliche französische Einlagensicherung sind allerdings nur 100.000 € pro Kunde abgesichert. Aber Vorsicht: Wer beispielsweise 500.000 Euro anlegen möchte, erhält nur eine Einlagensicherung von 100.000 Euro ("Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution"). Weiterhin sollte man beachten, dass die Bank die Abgeltungssteuer nicht automatisch an das deutsche Finanzamt abführt.

Fazit: Dass das Geld bei einer Bank besser aufgehoben ist als unter der Matratze wird jeder wissen. Da ein Festgeld keinerlei Kursschwankungen unterliegt, ist dies eine besonders sichere Form der Geldanlage.

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