Girokonto

Ab dem 1. Februar gilt nur noch die IBAN bei Überweisungen

Die Kontonummer und die Bankleitzahl haben in wenigen Wochen ausgedient. Privatpersonen müssen ab dem 1. Februar die IBAN verwenden.

Unternehmen und Vereine sind bereits seit 2014 verpflichtet, die IBAN (International Bank Account Number) zu nutzen, um Geld zu überweisen. Und jetzt gilt die IBAN-Pflicht auch für Verbraucher – und das ab dem 1. Februar.

Kontonummer und Bankleitzahl sind aber weiterhin Bestandteil

Die Bankleitzahl und die Kontonummer der Kunden bleiben aber erhalten - als Teil der 22-stelligen IBAN-Nummer folgen diese Angaben nach der Länderkennung "DE". Ein Beispiel: Sie haben ein Konto bei der Postbank Berlin mit der Kontonummer 123456789. Die IBAN lautet somit: DE361001000123456789. Die 36 hinter der DE-Kennung ist die zweistellige Prüfnummer, mit der Banken und Sparkassen eindeutig identifiziert werden können.

Der Bundesverband deutscher Banken wies jetzt darauf hin, dass die bisher auf vielen Online-Bankseiten verfügbaren Konverter, die die bisherigen Kontodaten in IBAN und BIC umrechnen, ab Februar 2016 nicht mehr direkt auf dem Online-Überweisungsformular angeboten werden dürfen.

So findet man seine IBAN
Man findet seine IBAN-Nummer auf den Kontoauszügen, im Online-Banking oder direkt auf der Girocard. Da die IBAN innerhalb der Eurozone als Kundenkennung verbindlich gilt, brauchen Kunden den BIC (Bank Identifier Code) ab Februar nicht mehr. Wer aber Geld in den außereuropäischen Wirtschaftsraum überweisen will, benötigt auch weiterhin die BIC. Hier können Sie online und kostenlos Ihre IBAN-Nummer anzeigen lassen.

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