Wer im Internet einkauft, kennt das: Man sucht sich seine Artikel aus, legt sie in den virtuellen Warenkorb des jeweiligen Anbieters und am Ende des Kaufvorgangs hat man die Qual der Wahl. Entweder gibt man anschließend dem Online-Händler seine Bankverbindung preis oder die Kreditkartennummer oder man nutzt Paypal, für das man registriert sein muss.

Paydirekt erfordert eine Registrierung

Paydirekt soll das Shoppen im Internet vereinfachen, denn wer zum Bezahlvorgang weiterklickt, kann sich direkt mit seiner eigenen Bank verknüpfen und seine Waren bezahlen.

Vorab muss man sich aber auch bei seiner eigenen Bank für Paydirekt registrieren. Erst dann kann man, ähnlich wie bei Überweisungen, seine Daten in einer gewohnten und sicheren Umgebung eingeben und bezahlen. Die Banken haben vorab zugesichert, die Daten ihrer Kunden nicht für Werbezwecke zu nutzen.

Die Umsetzung von Paydirekt hat zwei Jahre gedauert und Anfang November ging das System an den Start. Die ersten Kunden, die Paydirekt nutzen können, sind die der Hypovereinsbank. Weitere Banken und Händler werden in den nächsten Wochen nachlegen. Allein die Commerzbank rechnet mit rund 250.000 Paydirekt-Kunden.

Diese Banken nehmen an Paydirekt teil

Kunden folgender Banken können nutzen: National-Bank, Sparda-Bank, Berliner Bank, Deutsche Bank, norisbank, comdirect, Commerzbank,, Postbank, Targo Bank, Oldenburgische Landesbanl Degussa Bank, IND DiBa, Volks- und Raiffeisenbanken, die PSD Bank, Hypovereinsbank und der Finanzberater MLP.

Wer hat das Online-Bezahlverfahren Paydirekt entwickelt?

Gemeinsam mit genossenschaftlichen Banken und Sparkassenorganisationen haben Groß- und Privatbanken das Verfahren entwickelt. ist eine direkt mit dem Girokonto verknüpfte Lösung, um Zahlungsabwicklungen durchzuführen.