Mietkautionsrechner

Einzug muss bestätigt werden

Ab sofort gilt wieder das Meldegesetz. Dieses schreibt vor, dass Vermieter den Ein- oder Auszug ihrer Mieter bestätigen müssen.

Mieter, die jetzt eine neue Wohnung beziehen und sich bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt anmelden wollen, benötigen ab sofort wieder ein Schreiben ihres aktuellen Vermieters, der das Mietverhältnis bestätigt. Die Anmeldefrist wurde zudem bundesweit auf 14 Tage verlängert.

Das Meldegesetz

Die Meldebestätigung kann der Vermieter sowohl handschriftlich als auch elektronische bescheinigen. Kooperieren die Wohnungseigentümer nicht, droht ihnen ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro. Folgende Daten müssen dabei angegeben werden: Namen und Anschrift des Vermieters, die Adresse der vermieteten Wohnung, das Datum des Ein- und Auszugs sowie die Personalien der neuen (bzw. ehemaligen) Mieter.

Im Übrigen: Der Vermieter oder Verwalter muss nach dem Auszug eines Mieters diesen auch bestätigen - auch hierfür liegt die Frist bei 14 Tagen.

Das Bundesmeldegesetz gab es bereits einmal, wurde 2002 aber wieder abgeschafft, um Bürokratie abzubauen. Das hat aber aus Sicht des Gesetzgebers zu zahlreichen Scheinanmeldungen geführt, mit denen Bürger einen falschen Wohnsitz vortäuschten. Mit den neuen Regeln will man verhindern, dass sich Kriminelle oder Terroristen ohne größere Probleme mit einer falschen Adresse anmelden. Eine Scheinanmeldung kann teuer werden, denn wenn ein Vermieter eine Meldebestätigung ausstellt, obwohl die darin genannte Person nicht in der betreffenden Wohnung lebt, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Mit dem neuen Gesetz gelten auch vor allem im Hinblick auf die gewerbliche Weitergabe von Daten strengere Regelungen. So dürfen die Meldeämter Daten zu gewerblichen Zwecken nur noch dann herausgeben, wenn eindeutig benannt ist, wozu diese verwendet werden - beispielsweise um rückständige Forderungen einzutreiben. Die so erhaltenen Informationen dürfen aber nicht zum Aufbau einer Adressdatei genutzt werden.

Wer eine neue Wohnung anmietet, muss oft eine Mietkaution bezahlen. Diese Kaution zahlt der Mieter an den Vermieter gemäß §551 BGB in Höhe von maximal 3 Nettokaltmieten an den Vermieter. Sie dient zur Absicherung aller Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnissen. Berechnen Sie die Mietkaution mit einem Mietkautionsrechner - ein Vergleich lohnt sich.