Die Koalition will den Beitragssatz zur Rentenversicherung im kommenden Jahr senken. Geplant sei eine Reduzierung um 0,3 Prozentpunkte auf 19,6 Prozent, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf einen Verordnungsentwurf des Bundesarbeitsministeriums.
Arbeitnehmer würden nach Regierungsangaben dadurch um 1,3 Milliarden Euro entlastet. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte den Verzicht auf die Senkung. Andernfalls nehme sich die Regierung den finanziellen Spielraum für den Kampf gegen Altersarmut , sagte Buntenbach.
In einer Befragung hatte sich zuletzt auch die Mehrheit der Deutschen gegen geringere Rentenbeiträge ausgesprochen. Stattdessen sollten die Überschüsse in der Rentenversicherung zur Bekämpfung von Altersarmut oder zur Abschaffung der Rente mit 67 eingesetzt werden, wie aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des DGB hervorging, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtete.
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