Der bislang größte Fall von Insiderhandel bei Hedgefonds zieht immer weitere Kreise. Die US-Staatsanwaltschaft kündigte an, ihre Anklage gegen den Milliardär Raj Rajaratnam auszuweiten.
In einer Mitteilung der Regierung an einen Richter in Manhattan hieß es, man gehe davon aus, dass sich die illegal erwirtschafteten Profite auf mindestens 36 Millionen Dollar beliefen – fast doppelt so viel wie zunächst angenommen.
In die Anklage würden nun auch Insidergeschäfte zwischen März und Juli 2006 im Zuge des Kaufs von ATI Technologies durch Advanced Micro Devices (AMD) aufgenommen.
Rajaratnam und sein Hedgefonds Galleon stehen im Zentrum des Insiderskandals, der im Oktober bekanntgeworden war.
Darüber hinaus sollen Mitarbeiter mehrerer Großkonzerne an dem Insiderring beteiligt gewesen sein, etwa von IBM, McKinsey & Co und Intel Capital, einer Tochter des Chipriesen Intel. Insgesamt werden 21 Personen beschuldigt.
Reuters/oht





