Smartphones, Gadgets – und jetzt auch neue Laptops. Die EU vereinheitlicht Ladegeräte. Neue Geräte müssen über einen standardisierten USB-C-Ladeanschluss verfügen. Damit endet eine jahrelange Übergangsfrist zur Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie.

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Wirtschaft in Berlin
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Bisher setzten viele Hersteller – insbesondere im Bereich leistungsstarker Gaming-Geräte oder Workstations – auf Ladekabel, die mit Geräten anderer Hersteller inkompatibel waren. Das zwang Nutzer dazu, stets das Original-Netzteil mitzuführen. Mit der Neuregelung müssen jetzt alle mobilen Computer, die eine Leistungsaufnahme von bis zu 240 Watt haben, über USB-C geladen werden können.
Mit der EU-weiten Neuregelung sind die Laptop-Hersteller verpflichtet, ihre Geräte auch ohne ein Netzteil anzubieten. Die Verpackung gibt künftig Auskunft darüber, ob ein Ladegerät im Lieferumfang enthalten ist oder nicht. Dies soll verhindern, dass Haushalte unnötig viele USB-C-Netzteile ansammeln.
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Kunden müssen aber trotzdem genau hinschauen, welches Ladekabel sie verwenden. Mit dem einheitlichen Stecker verschwindet zwar das mechanische Problem, ein elektronisches bleibt jedoch bestehen: Nicht jedes USB-C-Kabel ist gleich.
Während der Stecker immer passt, unterscheidet sich die Kapazität der Stromübertragung erheblich. Ein Standardkabel vom Smartphone ist oft nur für 15 bis 27 Watt ausgelegt. Laptops benötigen jedoch meist 65 bis 100 Watt oder sogar mehr. Wer ein ungeeignetes Kabel verwendet, riskiert, dass der Laptop nicht lädt oder nur sehr langsam.
Anwender sollten beim Kauf eines Ladekabels auf die Kennzeichnung „Power Delivery“ (USB-PD) und die angegebene Wattzahl (zum Beispiel 100 W oder 240 W) achten. Zertifizierte Kabel garantieren, dass die volle Leistung sicher am Gerät ankommt.
pcl/dpa






