In spätestens 20 Jahren, hat Elon Musk kürzlich erklärt, werde Geld „irrelevant“ sein; Künstliche Intelligenz und humanoide Roboter würden bis dahin die Welt für den Menschen in eine Art Schlaraffenland verwandeln und Erwerbsarbeit überflüssig machen. 

Donnerstag

Wirtschaft in Berlin

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Bis es so weit ist, verlegt sich der Multi-Unternehmer mit globaler Ausstrahlung jedoch konsequent auf die Vermehrung seines Reichtums, der ihn bereits vor 14 Jahren erstmals als Milliardär auswies. 

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Nach neuen Berechnungen des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ führt Musk zum zweiten Mal in Folge die Milliardärsliste an und ist mit einem geschätzten Vermögen von 839 Milliarden Dollar der reichste Mensch, der jemals erfasst wurde. 

Elon Musk hat als erster Mensch die 800-Milliarden-Dollar-Marke erreicht

Sein rechnerisches Nettovermögen (Aktienanteile, kein Bargeld) stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 500 Milliarden Dollar dank eines Wertanstiegs seiner beiden Kernfirmen Tesla und SpaceX. Letzteres bereitet in diesem Jahr einen Börsengang vor. 

Musk ist damit der erste Mensch, der jemals die 800-Milliarden-Dollar-Marke erreicht hat, und befindet sich – wenn die Blase um Künstliche Intelligenz nicht platzt oder Großaufträge der US-Regierung für sein Raumfahrtunternehmen ausbleiben – auf dem besten Weg, der erste Billionär (1000 Milliarden Dollar) der Welt zu werden. 

Der schwindelig machende Vermögensanstieg geht nach Angaben von Analysten vor allem darauf zurück, dass SpaceX mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert hat. Das Unternehmen wird mit 1,25 Billionen Dollar bewertet. Musk besitzt über 43 Prozent des neuen Unternehmens – sprich: über 530 Milliarden Dollar. 

US-Präsident Donald Trump (r) und Tesla-CEO Elon Musk
US-Präsident Donald Trump, ebenfalls Milliardär, ist im Vergleich zu seinem ehemaligen Top-Berater Elon Musk fast ein armer Mann.© -/Pool/AP/dpa | -

Wie weit der Vater von 14 Kindern (von vier verschiedenen Müttern) der Kolonne von insgesamt rund 940 US-Milliardären enteilt ist, die es zusammen auf ein Vermögen von 8,2 Billionen Dollar bringen, zeigen die weiteren Platzierungen der „Forbes“-Liste. Larry Page (251 Milliarden) und Sergey Brin (231 Milliarden), die Google-Gründer, kommen auf den Plätzen zwei und drei. Gefolgt von Facebook/Meta-Boss Mark Zuckerberg mit 219 Milliarden Dollar.

Die neuen Zahlen von Forbes kommen kurz nach Äußerungen Musks zum Thema Reichtum, die immer noch Wellen schlagen. 

Elon Musk philosophiert auf X über Geld und Glück

„Wer auch immer gesagt hat, dass Geld kein Glück kaufen kann, wusste wirklich, wovon er sprach“, schrieb der vom Leben auf dem Mars träumende Unternehmer vor Kurzem – ohne jeden Kontext – auf seinem Kommunikationsportal X und erreichte damit 96 Millionen Follower. 

Musk: "Bald wird jeder einen humanoiden Roboter haben"

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    Worauf Mark Cuban, Milliardärskollege im einstelligen Bereich und einst Besitzer einer NBA-Basketball-Truppe, zurückgab: „Wenn Sie glücklich waren, als Sie arm waren, werden Sie wahnsinnig glücklich sein, wenn Sie reich werden. Wenn Sie unglücklich waren, werden Sie unglücklich bleiben, nur mit viel weniger finanziellen Sorgen.“ Bill Ackman, ebenfalls superreich, riet Musk dazu, mehr Philanthropie zu betreiben und privat sesshaft zu werden. „Glück kann man auch in einer langfristigen Beziehung mit jemandem finden, der einem wirklich am Herzen liegt. Es ist an der Zeit, dass Sie diesen Menschen für eine langfristige Beziehung finden.“

    Bernie Sanders, der den Demokraten nahestehende Senator aus Vermont, hat andere Pläne. Er will per Gesetz eine jährliche Vermögenssteuer von fünf Prozent für Personen mit einem Nettovermögen von einer Milliarde Dollar oder mehr erheben lassen. Musk ist strikt dagegen. Beim Geld hört der Spaß für ihn auf.