Der VW-Konzern hat im zweiten Quartal einen erheblichen Rückgang beim Gewinn verzeichnet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, sank der Nettogewinn auf 2,29 Milliarden Euro – rund ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich für den Einbruch sind unter anderem das schlechte Abschneiden im Tagesgeschäft bei den teuren Marken Porsche und Audi. Dazu kamen die Folgen erhöhter US-Zölle, laufender Umstrukturierungen und geringerer Gewinnspannen bei Elektromodellen, die den deutlichen Rückgang mitverantworteten.

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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Das operative Konzernergebnis sackte um gut 29 Prozent auf 3,83 Milliarden Euro ab, was einer operativen Marge von 4,7 Prozent entspricht. Das war im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Der Umsatz lag trotz etwas gestiegener Auslieferungen drei Prozent im Minus bei 80,6 Milliarden Euro.
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Volkswagen-Krise: Welche Rolle spielen die jüngst erhöhten US-Zölle?
Im laufenden Jahr erwartet Volkswagen wegen der US-Zölle und auch wegen der Schwäche bei Porsche und Audi weniger Gewinn. Der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz dürfte nur noch zwischen 4,0 und 5,0 Prozent landen, teilte der Wolfsburger Dax-Konzern mit. Bisher sollten 5,5 bis 6,5 Prozent übrigbleiben.
Analysten hatten bereits im Schnitt weniger als 5 Prozent Marge auf dem Zettel. Dabei sind die derzeit geltenden Zölle am unteren Ende der Prognosespanne einbezogen. Sollten sie wieder auf 10 Prozent gesenkt werden, wird das obere Ende der Spanne anvisiert.
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Der Erlös selbst wird von Konzernchef Oliver Blume ebenfalls niedriger erwartet: Statt bis zu fünf Prozent Plus peilt der Manager nun noch einen Umsatz auf Vorjahresniveau an.
dpa/AFP





