Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Bei der ewig währenden Diskussion, ob man sich als nächsten Wagen lieber ein Elektroauto oder einen noch herkömmlichen Verbrenner zulegen sollte, ist das Argument der Tank- bzw. Ladedauer ein wunder Punkt für die E-Mobilität. Oftmals stehen innovationsfreudige Fahrer mindestens eine halbe Stunde am Straßenrand, um die nächsten 400 Kilometer ihrer Reise zu bewältigen. Doch der Ladefrust und die Reichweitenangst könnten bald passé sein: mit sogenannten Festkörperbatterien. Und BYD könnte diese bereits in wenigen Jahren auf den Markt bringen.

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Wirtschaft in Berlin
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Wie „Electrek“ berichtet, bestätigte der Technologiechef des chinesische E-Auto-Herstellers, Sun Huajun einen konkreten Zeitplan des Unternehmens. Demnach wolle man 2027 damit beginnen Festkörperbatteriezellen mit Kapazitäten von 20 und 60 Amperestunden (Ah) zu verbauen. Die Massenproduktion solle dann 2030 möglich sein. Doch es könnte sogar noch etwas schneller gehen. Eine Meldung, dass die neue Technologie bereits im Modell Seal getestet wurde, dementierte Sun nur halbgar und verwies darauf, dass es noch keine offiziellen Bekanntmachungen gebe.
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Festkörperbatterien für Elektroautos: Was steckt hinter den Plänen von BYD?
Wie ein chinesischen Branchenportal vermeldet, sollen sich mit dieser neuen Technologie in den Autobatterien Energiedichten von bis zu 400 Wattstunden pro Kilogramm (WH/kg) realisieren lassen. Das ist fast doppelt so viel, wie in den aktuell als high-end geltenden Lithium-Ionen-Batterien mit Flüssigelektrolyt. Demnach sollen mit der neuen Batterieform beachtliche Reichweiten von bis zu 1500 Kilometern möglich sein.
Dazu lässt sich das Auto deutlich schneller laden: Gerade einmal zwölf Minuten könnten Autofahrer zukünftig zu einer Pause gezwungen sein. Sollte die Schnellladesäule direkt verfügbar sein, dauert der „Tankstopp“ also fast nur noch so lange, wie mit einem Verbrenner – wenn man einen kurzen Toilettengang und ein schnelles Telefonat dazu addieren würde.
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Neue Batterieform für E-Autos: Wie weit sind die deutschen Hersteller eigentlich?
Eine weitere Sensation könnte es zudem sein, dass BYD planen soll, die neuen Batterietypen zum gleichen Preis wie die deutlich günstiger zu produzierenden Lithium-Typen anzubieten. Denn selbst, wenn sich die Ladegeschwindigkeit und Reichweite in der Praxis nicht so darstellen, sind mit Feststoffbatterien insgesamt mehr Möglichkeiten gegeben. Bislang tüfteln die Entwickler jedoch noch an der Haltbarkeit der Energiespeicher und den hohen Produktionskosten.
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Diese Innovation ist jedoch keine exklusive Errungenschaft aus dem Reich der Mitte. Auch in Deutschland probieren sich etablierte Marken an der Verwendung von Feststoffbatterien. BMW und Mercedes sollen bereits erste Wagen damit für Straßentests ausgestattet haben. Ob sie ihrer Konkurrenz noch überholen können und den Serienstart der Technologie früher möglich machen als 2030, bleibt abzuwarten.





