Der Autohersteller General Motors (GM) hat eine Batterie entwickelt, die nach eigenen Angaben Elektro-Fahrzeuge so günstig wie Verbrenner-Autos machen könnte. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Akkutyp ab 2028 serienmäßig hergestellt werden.

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Die Batterien werden als LMR bezeichnet. Die Abkürzung steht für Lithium-Mangan-reiche Batteriezellen (engl. „lithium manganese-rich“). Der US-amerikanische Autohersteller entwickelte diese zusammen mit der südkoreanischen Firma LG Solutions.
„LMR wird unsere Hochnickel- und Eisenphosphatlösungen ergänzen, um die Auswahl für unsere Kunden auf dem Lkw- und SUV-Markt zu erweitern“, sagte Kurt Kelty, GMs Vizepräsident für Batterie, Antrieb und Nachhaltigkeit dem Magazin „Wired“. Das Projekte werde „die amerikanische Batterieinnovation vorantreiben und Arbeitsplätze bis weit in die Zukunft hinein schaffen“.
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Ein Vorteil der neuartigen Batterien: Statt teurem Kobalt und einem hohen Nickelanteil ist Mangan weltweit besser und günstiger verfügbar. Laut General Motors bestehen die neuen Batteriemodule außerdem aus 50 Prozent weniger Einzelteilen, was die Produktion vereinfacht und Fehlerquellen reduziert.
Laut Branchenbeobachtern hat die neuentwickelte Batterie durchaus bahnbrechendes Potential. Die bietet nicht nur eine 30 Prozent höhere Energiedichte bei den bestehenden Produktionskosten für Zellen, schreibt das Magazin „Wired“, sondern könnte auch Chinas Vormachtstellung bei Innovationen von E-Auto-Batterien aushebeln.
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Doch die Mangan-haltigen Batterien dürften laut Fachleuten auch Nachteile bringen. Im Gegensatz zu LFP (Lithium-Eisenphosphat-Akkus) dürften LMR das Problem haben, dass deren Lebensdauer nicht im Ansatz so hoch ist und auch niedriger als bei modernen NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Cobalt), die in vielen E-Autos zum Einsatz kommen.
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