Der Nobelpreis im Fachbereich Wirtschaft geht erneut in die USA, an Richard H. Thaler, Professor für Verhaltensökonomie an der University of Chicago. Er gilt als Pionier der sogenannten Behavioral Economics und studiert in seiner Forschung das psychologische Verhalten von Verbrauchern, also etwa die Faktoren, die hinter wirtschaftlichen Entscheidungen stehen.

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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. Ökonomen aus den Vereinigten Staaten dominieren die Auszeichnung seit der ersten Verleihung 1969. Nur ein Deutscher wurde bisher geehrt: der Bonner Spieltheoretiker Reinhard Selten im Jahr 1994.
Die mit umgerechnet rund 940.000 Euro (neun Millionen schwedischen Kronen) dotierte Auszeichnung geht nicht auf das Testament des Erfinders Alfred Nobel zurück. Sie gilt daher nicht als klassischer Nobelpreis. Die schwedische Reichsbank stiftete den Preis 1968 nachträglich.
2016 zwei Vertragstheoretiker ausgezeichnet
Im vergangenen Jahr hatte die Königlich-Schwedische Wissenschaftsakademie den US-Amerikaner Oliver Hart und den Finnen Bengt Holmström für Forschungen zu Vertrags-Konstruktionen etwa von Top-Managern geehrt.
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In der vergangenen Woche wurden die anderen Nobelpreise bekanntgegeben. Der diesjährige geht an die internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen Ican. Den erhalten die Erforscher der inneren Uhr aller Lebewesen, der ehrt drei Entdecker der Gravitationswellen und die Auszeichnung in geht an die Entwickler der Kryoelektronenmikroskopie. Über den kann sich der britische Schriftsteller Kazuo Ishiguro freuen.
Verliehen wird der Wirtschafts-Preis trotzdem gemeinsam mit den traditionellen Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden am 10. Dezember – dem Todestag des Preisstifters. (aba/dpa)






