IFA

IFA in Berlin zeigt Smartphones und Haushaltsgeräte

Die IFA findet vom 4. bis 9. September statt. Hoffnungsträger: Smartphones und Küchengeräte. Innovative Trends sind nicht zu erwarten.

Zum Themendienst-Bericht von Dirk Averesch vom 4. August 2015: Auch 2015 verspricht die Elektronikmesse IFA wieder viele Innovationen

Zum Themendienst-Bericht von Dirk Averesch vom 4. August 2015: Auch 2015 verspricht die Elektronikmesse IFA wieder viele Innovationen

Foto: Andrea Warnecke / dpa-tmn

Neue Smartphone-Modelle und Küchengeräte sind die Hoffnungsträger der Elektronikmesse IFA vom 4. bis 9. September in Berlin. Die Branche für Unterhaltungselektronik hat ein schwaches erstes Halbjahr hinter sich, will aber im Gesamtjahr 2015 noch ein kleines Umsatzplus schaffen. Das kündigte der Aufsichtsratschef des IFA-Veranstalters gfu, Hans-Joachim Kamp, am 27. August an. Deutlich besser sieht es bei den Hausgeräten aus, deren Hersteller steigenden Verkaufszahlen melden.

Die IFA rechnet diesmal mit mehr als 1500 Ausstellern auf gut 150 000 Quadratmetern Fläche. Beides sind Rekordwerte.

Keine revolutionären Produkttrends

Die Präsentation des IFA-Programms machte deutlich, dass umwälzende Produkttrends auf der Messe nicht zu erwarten sind. Die Messe wirbt deshalb mit einer „wachsenden Gerätevielfalt“ um Käufer, sei es bei Flachbild-Fernsehgeräten, Computer-Armbanduhren oder über das Internet vernetzten Haushaltsgeräten.

Das Geschäft mit Flachbildfernsehern lief zuletzt besonders schlecht. Audio-Lösungen für den Heimbedarf waren dagegen gefragt.

Geringes Umsatzwachstum

Für das Segment Telekommunikation werde 2015 in Deutschland ein Umsatzplus von 6,2 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro erwartet, bei Elektrogroßgeräten von 3,7 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro, sagte Kamp. In der Unterhaltungselektronik (minus 3,8 Prozent) und der Informationstechnologie (minus 5,6 Prozent) rechneten die Hersteller mit kräftigen Rückgängen. Deshalb dürfte in diesem Jahr insgesamt lediglich ein Umsatzwachstum von 0,9 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro herauskommen.