Berlin

IFA Berlin soll der Branche neue Impulse geben

Berlin.  Die Branche der Unterhaltungselektronik erhofft sich von der IFA in Berlin frischen Schwung für das Weihnachtsgeschäft. Nach teils deutlich rückläufigen Zahlen im ersten Halbjahr soll die Messe (4. bis 9. September) eine „Trendwende“ einläuten. „Die IFA wird der Branche wichtige Impulse geben und zur Marktstabilisierung beitragen“, sagt Hans-Joachim Kamp, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik gfu. Anders als erwartet wird die Branche nach aktuellen Prognosen das Jahr mit einem Umsatzrückgang von einem Prozent abschließen.

Der Gesamtmarkt ist den aktuellen Zahlen des Cemix-Index zufolge im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent geschrumpft. In der klassischen Unterhaltungselektronik wurde sogar ein Minus von 9,3 Prozent auf knapp 4,3 Milliarden Euro verbucht. Mit am stärksten betroffen von der Flaute ist der Markt für TV-Geräte: Bei einem Minus von 16,5 Prozent machten die Hersteller einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Dabei müsse bedacht werden, dass es kein sportliches Großereignis wie die WM im Jahr davor gegeben habe, sagte Kamp. Wachstumstreiber waren wieder Smartphones. Große Hoffnungen liegen nun auf der IFA. Die Messe sei das „wichtigste Schaufenster“ der Branche, sagt Kai Hillebrandt, Manager der Unterhaltungselektroniksparte von Samsung Deutschland. Die IFA sei internationaler als etwa die CES in Las Vegas.