April-Statistik

Arbeitslosigkeit sinkt in Berlin weiter

Berlin ist mit einer Arbeitslosenquote von 12,9 Prozent zwar weiter Schlusslicht, aber immerhin einen Prozentpunkt unter dem Vorjahr.

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Die Arbeitslosenzahl in Berlin ist im April leicht gesunken. Es waren 223.797 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet und damit 1137 weniger als im März. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Damit waren 14.412 Arbeitslose weniger registriert als ein Jahr zuvor. Die Quote lag bei 12,9 Prozent und damit einen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert.

„Die wirtschaftliche Entwicklung in Berlin ist weiterhin gut“, erklärte der Direktionschef Dieter Wagon. Die Betriebe der Hauptstadt hätten seit Jahresbeginn mehr als 26.000 neue Stellen gemeldet, dies seien 8000 mehr als im gleichen Zeitraum 2011.

Ein deutliches Plus meldete die Arbeitsagentur bei der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Hauptstadt. Sie lag im Februar bei 1,17 Millionen, das waren 38.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Auch in Brandenburg gab es im April weniger Arbeitslose: 141.616 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, 6918 weniger als im März. Die Quote lag im April bei 10,6 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert von vor einem Jahr.

„Im Land Brandenburg zeigten sich erneut die saisonalen Frühjahrseffekte am Arbeitsmarkt“, erklärte der Chef der Regionaldirektion, Dieter Wagon. Im April hätten Unternehmen fast 5000 neue Stellen gemeldet - vor allem im Bau, im Handel und im Gastgewerbe.

Bundesweit sank die Arbeitslosenquote im April um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent. Im Vergleich der 16 Bundesländer liegt Berlin mit der höchsten Arbeitslosigkeit weiterhin auf dem letzten Platz.