Gute Stimmung

Bahnbranche trotzt weltweiter Wirtschaftsflaute

Schuldenkrise und Börsenturbulenzen können Herstellern der Schienentechnik nichts anhaben. Der Geschäftsklimaindex legt deutlich zu.

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Die aktuelle Schuldenkrise, negativen Konjunkturnachrichten sowie Unruhen an den Börsen wirken sich nach Informationen von Morgenpost Online nicht auf die Schienentechnikhersteller aus.

Nach Berechnung des Bahnberatungsunternehmens SCI hat der Geschäftsklimaindex in diesem Jahr weiter zugelegt. Motor für die gute Stimmung ist vor allem die gute aktuelle Situation und gestiegene Nachfrage in den letzten drei Monaten.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen empfinden ihre aktuelle Situation als gut, keines der befragten Unternehmen bezeichnet ihre Geschäftslage als schlecht. D ie Bahnbranche ist stärker als andere Industriezweigen von Aufträgen der öffentlichen Hand geprägt und daher langfristig ausgerichtet.

Die Branche erwartet eine stabile Weiterentwicklung auf hohem Niveau, zumindest für die nächsten sechs Monate. 43 Prozent der Befragten erwarten eine günstigere Entwicklung und die Hälfte rechnen mit einer konstanten Geschäftslage. Investitionen sollen weiter auf hohem Niveau getätigt werden, insbesondere in die Verbesserung der Nachhaltigkeit.

Trotz der Vorreiterrolle der Schiene gegenüber anderen Verkehrsarten stellt die weitere Reduzierung des Energieverbrauchs unbestritten eines der Hauptziele der Bahnbranche dar. Drei Viertel der befragten Unternehmen wollen mittelfristig in Forschung und Entwicklung investieren, um die Produkte energieeffizienter zu machen.