HSBC

Britische Großbank will 10.000 Stellen streichen

Die HSBC will im Rahmen ihrer Einsparungen von 3,5 Milliarden Dollar fast die Hälfte des US-Geschäfts verkaufen.

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Die britische Großbank HSBC plant im Zuge ihres Sparprogramms den Abbau von 10.000 Stellen. Das entspricht drei Prozent der Belegschaft. Die Streichungen sollten bei der Vorlage der Halbjahreszahlen an diesem Montag bekannt gegeben werden, berichtete die „New York Times “. Ein Sprecher der Bank in New York wollte dazu nicht Stellung nehmen.

Vor allem in den USA will die HSBC scharf sparen und knapp 200 Niederlassungen abstoßen. Wie die größte europäische Bank mitteilte, sollen die Filialen für rund eine Milliarde Dollar in bar an die First Niagara Financial Group verkauft werden. Damit würde das Institut, das sich wegen steigender Kosten und einem geringerem Wachstum einen scharfen Sparkurs verordnet hat, auf einen Schlag rund 40 Prozent seiner US-Niederlassungen loswerden. 13 Zweigstellen sollen geschlossen werden.

Am Montag legt der Konzern seine Bilanz für die erste Jahreshälfte vor. Die Bank hatte im Mai verkündet, 3,5 Milliarden Dollar einzusparen. In Großbritannien strich HSBC schon im Juni 700 von 55.000 Stellen. Auch andere Banken wie Lloyds, Goldman Sachs, UBS und Credit Suisse haben in den vergangenen Monaten einen Stellenabbau angekündigt.