Die Lokführer und die Deutsche Bahn stehen vor der Beilegung ihres Tarifkonflikts. Wie die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) am Freitagabend mitteilte, einigten sich die Parteien auf einen Rahmentarifvertrag. Dessen Laufzeit und die genaue Erhöhung der Gehälter sollten in einer abschließenden Tarifrunde am Dienstag festgezurrt werden. Damit drohen bei der Deutschen Bahn zunächst keine Arbeitsniederlegungen mehr. Dagegen kündigte die Gewerkschaft an, die Streiks bei fünf privaten Regionalbahnen in der kommenden Woche massiv fortzusetzen – einzige Ausnahme sei die Eurobahn von Keolis.
Die Gewerkschaft will mit dem Arbeitskampf einen einheitlichen Tarifvertrag für alle rund 26.000 Lokführer im Fern-, Nah- und Güterverkehr durchsetzen. Die Lokführer bei den privaten Bahnen verdienen bis zu 20 Prozent weniger als ihre Kollegen bei der Deutschen Bahn.
Reuters/bs





