Am Arbeitsplatz ist es stressiger geworden. 48 Prozent der befragten Berufstätigen in Deutschland gaben an, heute gestresster zu sein als zwei Jahre zuvor.

Deutschland liegt mit diesem Wert, zusammen mit den Niederlanden (47,3 Prozent), in einem Ländervergleich ganz hinten. Den Spitzenwert erreichte China, wo 86 Prozent der Befragten mehr Stress empfinden, ergab die Erhebung, für die in 13 Ländern rund 11.000 Berufstätige befragt wurden.

In Belgien und Mexiko waren es jeweils 64 Prozent, der Durchschnittswert lag bei 58,3 Prozent.

In Deutschland gaben 35 Prozent der Befragten an, die zunehmende „Gewinnfixierung“ der Unternehmen sei ein erheblicher Stressfaktor.

Ins Gewicht fällt aber die Größe des Betriebs: So hatten 63 Prozent der Befragten in Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern den Eindruck, der Stress habe zugenommen.

In kleinen und mittleren Betrieben waren es nur 43 Prozent. In Auftrag gegeben wurde die Studie von Regus, einem Anbieter von Bürodienstleistungen mit Deutschlandsitz in Düsseldorf.

dpa/lk